Vorerst letztes Bezirksliga-Lokalderby für den VTS Iserlohn

Der VfK Iserlohn steht im Derby beim VTS unter Erfolgsdruck.
Der VfK Iserlohn steht im Derby beim VTS unter Erfolgsdruck.
Foto: Stefanie Albedyhl/IKZ

Iserlohn..  Ein Kapitel der zu Ende gehenden Bezirksliga-Saison wird am Sonntag mit dem 26. Spieltag geschlossen: das der Iserlohner Lokalderbys. Der VTS empfängt den VfK.

VTS Iserlohn - VfK Iserlohn (Hinspiel 2:4). Mehr Derby geht kaum: Nicht einmal einen Kilometer liegen die Heimspielstätten von VTS und VfK voneinander entfernt. Sportlich ist die Distanz schon etwas größer. Während die Gastgeber am Sonntag auch rechnerisch absteigen können, hat der VfK sein Schicksal in eigener Hand. „Die nächsten zwei Spiele werden die wichtigsten, da können wir aus dem Gröbsten heraus kommen“, sagt Gäste-Trainer Ingo Müsse. Neben dem VTS kommt es noch zum Duell mit Wengern. Doch zum Saisonfinale bleibt die personelle Situation angespannt. Nur zwölf Spieler stehen Müsse zur Verfügung, von ihnen erwartet er „Kampf und Leidenschaft“.

Diese Tugenden sieht VTS-Trainer Mehmet Cabuk von seinen Spielern viel zu selten. Beim 0:1 gegen Hemer in der Vorwoche war es allerdings der Fall – und das macht ihm Mut. „Da haben wir lockerer, befreiter aufgespielt.“ Nun soll sich die Mannschaft auch einmal selbst belohnen. Absteigen wird sie schließlich nicht wegen indiskutabler Leistungen am Spieltag, sondern aufgrund des mangelnden Trainingsfleißes. Der große Vorteil des VTS: Bis auf Ufuk Sahin sind alle Mann an Bord.

VTS: Minutolo; Tekin, Militano, Akdogan, Üstün, Senel, Feige, Chacha, Öztop, Kaya, Koubaa, Özcelik, Shala, Akkeleli, Bormann, Silvestro, Sentürk. - Nicht dabei: Sahin (verletzt). - VfK: Lenzen; Münzberger, Üstün, del Latte, Ünlü, Serter, Hasani, Glaser, Sebetci, Helvacoiglu, Alisic, Dellinger. - Nicht dabei: Kowalski, Bormann, Bias, Atar (alle verletzt), Rathamone (krank), Özdemir (Urlaub), Martin (in Amerika). - Anstoß: So., 15 Uhr, Hemberg-Leichtathletikstadion.

SSV Kalthof - SV Bommern (5:1). Seit drei Spielen wartet der SSV Kalthof auf einen Sieg. So eine lange Durststrecke musste der Aufsteiger in dieser Saison noch nicht durchstehen. Doch Trainer Sezgin Aydin bleibt ruhig. „Wir spielen seit Wochen mit der zweiten Reihe, die Jungs geben auch alles, aber sie sind nicht so eingespielt wie meine Stammformation.“ Natürlich hofft Aydin, dass dieser Negativlauf gegen Bommern endet, gleichzeitig hat er vom SV eine hohe Meinung und warnt davor, sich vom hohen Hinspielsieg blenden zu lassen. Doch vielleicht erwischt Sebastian Hegemann ja erneut einen Sahnetag gegen die Wittener – ihm gelangen beim ersten Vergleich vier Tore.

SSV: Klenner, Kowalski, Sentürk, Cakaj, Senel, D’Amico, Marius Kaminski, M. Karaca, S. Karaca, Pfaller, Ünal, Erl, Hegemann, Martina, Seker, Steinmetzer. - Nicht dabei: Öztürk, Kapkov, Gündüz, Mathias Kaminski, da Silva Miraldo (alle verletzt). - Fraglich: Topcu, Ferreira (beide angeschlagen). - Anstoß: So., 15 Uhr, SSV-Arena.

TuS Wengern - SG Hemer (1:5). Die SG hat Fahrt aufgenommen: Vier Siege am Stück fuhr das Team von Trainer Sean White zuletzt ein. Es macht sich also eine Mannschaft mit viel Selbstvertrauen auf den Weg in den Ennepe-Ruhr-Kreis. Dort wartet mit dem TuS Wengern einerseits eine Elf, die in der Rückrunde das Feld von hinten aufrollt, die andererseits aber vor heimischem Publikum nicht viel zustande bringt. Doch White warnt: „Wenn wir so spielen, wie zuletzt gegen den VTS, dann werden wir dort nicht bestehen.

SGH: Werner; Bradatsch, O. Slimi, Ezeokoli, B. Biehs, R. Biehs, Bahtiri, Talbi, Okumak, Cantelli, Langer, Bouaich, Cetiner, Gaspar, Karg, Rajia, Linke, Mokhtari, A. Slimi, Klusch. - Anstoß: So., 15 Uhr, Sportplatz Wengern Brasberg.