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Trotz einer mäßigen Leistung sicherer HTV-Sieg in Schwelm

09.11.2012 | 22:14 Uhr
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Trotz einer mäßigen Leistung sicherer HTV-Sieg in Schwelm
Nach der Pleite gegen Oberaden siegte der HTV 30:22 in Schwelm.Foto: ALBEDYHL, Stefanie

Handball-Landesliga: RE Schwelm - HTV Sundwig/Westig 22:30 (9:15). Die Wiedergutmachung gelang nur teilweise. Zwar siegten die Hemeraner in Schwelm ungefährdet, doch zufrieden stellte Trainer Hans-Peter Müller die Leistung seines HTV-Teams nicht. Das spielte phasenweise behäbig und vergab reihenweise beste Chancen.

Besonders zäh ließ sich die erste Viertelstunde an. „Nach vier Minuten hatten wir schon zehnmal auf das Tor geworfen, aber keinen Treffer erzielt“, beschrieb der Coach die Szenerie. So verwunderte es nicht, dass die befreit aufspielenden Gastgeber beim 4:4 (13.) einen Gleichstand verbuchen konnten.

Mit zunehmender Spielzeit wurde die Abschlussquote der Gäste aber doch ein wenig besser, und das drückte sich dann auch im Zwischenergebnis aus. Beim 9:6 notierten die Sekretäre erstmals eine deutlichere Führung der Hemeraner, die diese bis zur Pause kontinuierlich ausbauten und bereits für eine Vorentscheidung sorgten.

Ein Feuerwerk brannten die Heimischen auch nach der Pause nicht ab. Eher war es einfaches Handwerk, das einige Akteure zeigten. Besser machten es die Nachwuchsspieler. Rosenbaum, Ziegenhirt und Max Klein sorgten zusammen für zehn Treffer und letztlich dafür, dass die Gäste stets mit einem komfortablen Vorsprung im Rücken in dieser fairen Partie agieren konnten.

Eine Viertelstunde vor dem Ende holte Trainer Müller seine „Jungspunde“ aber im Hinblick auf die tags darauf anstehende Oberliga-Partie der A-Jugend auf die Bank. Zudiesem Zeitpunkt war die Partie längst entschieden und die Schwelmer nur noch um ein achtbares Resultat bemüht.

Hat die Niederlage gegen Oberaden also doch Spuren hinterlassen? „Das glaube ich nicht, denn wer Angst hat, wirft nicht so häufig auf das Tor, wie wir das getan haben“, sagte Hans-Peter Müller, und weiter: „Für unseren Anspruch reicht so eine Leistung einfach nicht.“

Markus Wassmuth

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