Testspielauftakt des HTV mit Licht und Schatten

Der HTV gewann sein Testspiel gegen Schalke mit 31:26.
Der HTV gewann sein Testspiel gegen Schalke mit 31:26.

Hemer..  Mit einem Sieg ist Oberliga-Aufsteiger HTV in die Testspielserie der laufenden Saisonvorbereitung gestartet. „Das Ergebnis war absolut sekundär, und dass es zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz rund läuft, ist völlig normal“, resümierte Trainer Hendrik Ernst nach dem Erfolg über den Landesligisten.


Handball-Testspiel: HTV Sundwig/Westig - HSG Schalke 31:26 (14:11). Der Aufgalopp in der Kategorie Spielpraxis begann für die Hausherren mit einer Schrecksekunde, denn nach drei Minuten sank Max Klein am Kreis zu Boden, als er sich das rechte Fußgelenk verdrehte. Doch nach intensiver Eisbehandlung konnte er später wieder eingreifen. Ansonsten sahen die knapp 100 Zuschauer im Grohe-Forum ein typisches Testspiel. Technische Fehler, wenig Abstimmung, reichlich Fehlwürfe und ein wegen der voran gegangenen Trainingsstrapazen nicht allzu hohes Tempo. Nach ausgeglichener Anfangsphase nutzte Schalke das eher halbherzige Zupacken der Hemeraner am eigenen Kreis und lag nach zwölf Minuten mit 7:5 vorn. Hendrik Ernst reagierte mit einer Auszeit, doch erst gegen Ende des ersten Durchgangs setzte sich der Oberligist dank einiger guter Gegenstöße etwas ab.

Die ersten 30 Minuten des HTV prägte Christian Klein, der acht der 14 Treffer erzielte. Neuzugang Ivan Kavran setzte im Angriff hingegen noch keine Akzente, was eher überraschte als die Eingewöhnungsprobleme von Youngster Fabian Hecker. Dagegen wurde auf Anhieb deutlich, welche Verstärkung am Kreis Lars Henkels sein dürfte.

Die Führung zur Pause gaben die Hausherren nicht mehr ab, doch sie ließen die mit etlichen starken Akteuren besetzten Schalker zuweilen etwas aufschließen (16:14, 19:16). Aber es gelangen auch einige sehenswerte Aktionen (wie Max Kleins Zuspiel auf Henkels zum 21:16) und entschlossene Tempogegenstöße durch Alessio Sideri. Aber unter dem Strich hätte der HTV angesichts der Fülle guter Möglichkeiten deutlich mehr Tore erzielen müssen. „Man darf allerdings auch nicht vergessen, dass uns eine halbe Mannschaft fehlte“, ergänzte Ernst.

HTV: Kohl (50. Schumacher); Bucher(1), C.Klein (11/2), Kavran, M. Klein (4), Sideri (5), Gollor (3), Henkels (7), Hecker.