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Leichtathletik

Starke Iserlohner bei Jugend-DM

07.08.2011 | 19:26 Uhr
Starke Iserlohner bei Jugend-DM
Die Iserlohner DM-Teilnehmer boten in Jena überzeugende Leistungen.

Jena/Iserlohn.(wis) Die deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften in Jena verliefen für die drei Iserlohner Teilnehmer überaus erfolgreich. Florian Drossart über 100 m im Zwischenlauf, Jean-Henrik Meise über 400 m im B-Endlauf, und Linda Wrede Siebte über 2000 m Hindernis: Das konnte sich wirklich sehen lassen.

Am Freitag ging Florian Drossart über 100 m in den Startblock, und sein Ziel war es, den Vorlauf zu überstehen. Das klappte mit der Einstellung der Saisonbestzeit von 11,18 Sek. nach Maß, wobei er mit einem Gegenwind von 1,9 m/sek. wahrlich keine idealen Voraussetzungen vorfand. Aber der Zwischenlauf war erreicht. Hier blies der Wind weniger stark (0,2 m/sek.), und der TuS-Sprinter bestätigte mit 11,20 seine Vorlaufleistung. Zur Qualifikation für das Finale wären allerdings 10,88 notwendig gewesen.

Eine eindrucksvolle Vorstellung bot Jean-Henrik Meise über 400 m. Bei sehr guten Witterungsbedingungen legte er in seinem Vorlauf sehr engagiert los und führte, auf der siebten Bahn laufend , bis etwa 70 Meter vor dem Ziel. Dann wurden die Beine schwer, und der Iserlohner fiel noch auf Platz vier zurück. Doch mit der neuen Bestzeit von 49,54 Sek. qualifizierte er sich als Elfter für das B-Finale - ein toller Erfolg. Doch damit nicht genug: Am letzten Tag der Titelkämpfe legte Meise noch einmal zu und verbesserte sich als Dritter des B-Endlaufs auf 49,34 Sekunden. In der Endabrechnung belegte er damit den zehnten Platz und übertraf ganz sicher alle Erwartungen. „Es ist optimal für uns gelaufen,“ freute sich TuS-Geschäftsführer Reinhold Berlin.

Eine neue persönliche Bestmarke hatte auch Mittelstrecklerin Linda Wrede vom ASV im Visier, und die lief sie über 2000 m Hindernis der A-Jugendlichen in beeindruckender Manier. Gleich nach dem Start des zwölfköpfigen Feldes trat ihr eine Konkurrenten auf den Schuh, wobei sich die Schnürsenkel öffneten. Und damit schwang bei der Iserlohnerin während des gesamten Rennens stets die Sorge mit, dass sie den Schuh im Wassergraben verlieren könnte. Aber alles ging gut, sie hielt in einem sehr dicht zusammen laufenden Feld ausgezeichnet mit und erkämpfte sich in der Endabrechnung mit ausgezeichneten 7:05,90 Minuten den siebten Platz.

Das war eine Steigerung um 20 Sekunden! „Sogar ein Platz auf dem Siegerpodest lag in Reichweite, sie kann heute wirklich hoch zufrieden sein,“ kommentierte Trainerin Sisko Multala-Ritzmann, während sich Linda Wrede unmittelbar nach den Titelkämpfen mit ihrer Familie auf den Weg in den Urlaub nach Kroatien machte.

Willy Schweer

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