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Sportfreunde verabschieden sich mit einem Sieg

03.06.2012 | 20:36 Uhr
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Sportfreunde verabschieden sich mit einem Sieg
Nach dem 1:1 gegen Langscheid siegte Oestrich 1:0 in Wanne.

Fußball-Westfalenliga: DSC Wanne-Eickel - SF Oestrich-Iserlohn 0:1 (0:0). Man konnte mit einigem rechnen, doch mit diesem Ergebnis gewiss nicht. Die Sportfreunde verabschiedeten sich mit einem Sieg (dem ersten seit dem 26. Februar) aus der Westfalenliga. Der letzte Auftritt einer ersten Mannschaft dieses Vereins verlief somit noch unerwartet erfolgreich.

Lange Gesichter hingegen bei Wanne. Denn im Siegfall hätte sich das Team von Platz acht auf sechs verbessert und die Relegation um den Oberliga-Aufstieg erreicht. Das im Heimspiel gegen den Absteiger verpasst zu haben, vollendet eine verkorkste Saison.

Der DSC hatte gegen Oestrich im ersten Durchgang gefühlte 70 Prozent Ballbesitz, aber von zwei, drei guten Tormöglichkeiten abgesehen, gelang wenig Produktives. „Wir haben diesmal hinten gut gestanden und kaum etwas zugelassen“, resümierte ein zufriedener Ralf Schamp an seinem letzten Tag als Interimstrainer. Endlich zeigte die Mannschaft eine Einstellung, die in der Westfalenliga eine Selbstverständlichkeit sein müsste. Sie gewann viele Zweikämpfe, kam aber noch nicht aussichtsreich vor das Wanner Tor.

Das änderte sich direkt nach Wiederbeginn. Marcel Hofmann hatte sich auf der rechten Seite durchgetankt, und in der Mitte gelang Mustafa Akdeniz ein sehenswerter Flugkopfball zur Gästeführung (47.). Das Tor brachte Wanne in Zugzwang. Die Mannschaft orientierte sich noch weiter nach vorn, kam zu vielen Flanken und Eckbällen, aber direkt vor dem Oestricher Tor gelang nur selten ein brauchbarer Abschluss. Zwangsläufig bot sich den Sportfreunden viel Freiraum für Konterzüge, doch der letzte Pass kam nicht an, und somit gab es auch nicht die Möglichkeit, mit dem zweiten Tor für Ruhe zu sorgen. „Es wäre wohl auch des Guten zuviel gewesen“, meinte Schamp, der jedoch nach einer Serie von Enttäuschungen einmal zufrieden sein konnte. „Für die Spieler war es gut, noch einmal ein positives Gefühl zu haben“. Aber das hätten sie definitiv etliche Wochen früher gebraucht.

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