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Spektakuläres, tolles Erlebnis entschädigte für die Strapazen

06.11.2012 | 17:29 Uhr
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Spektakuläres, tolles Erlebnis entschädigte für die Strapazen
Beim Ironman auf Hawaii finishte Rainer Sülberg vom ITT.

Iserlohn. „Es hat sich gelohnt. Und es war die Strapazen sowie das Geld wert. Ein tolles Erlebnis.“ - So kommentierte Rainer Sülberg vom Iserlohner TT seine Teilnahme am Hawaii-Triathlon.

Nach seinem 15-tägigen Trip in Begleitung seiner Frau und Tochter stellte der 52-Jährige bei der Rückkehr fest: „Wer ins Ziel kommt weiß, dass er den schwersten Triathlon geschafft hat. Darüber gibt es nichts mehr.“ Sülberg hatte sich schon 2010 einmal für Hawaii qualifiziert, aber auf einen Start verzichtet. Diesmal hatte er sich nach seinem Erfolg im Juli in Zürich jedoch gedacht: „Jetzt oder nie.“

Eine halbe Stunde nach den Profis startete der ITTler mit rund 1 800 Athleten. Dem Pazifik entstieg Sülberg, der nach eigener Aussage eigentlich ein schlechter Schwimmer ist, mit seiner Zeit von 1:25:09 Std. über 3,86 Kilometer. „Ich war überrascht, dass es so gut lief, zumal ich wohl der einzige war, der Brust geschwommen ist.“ Der eigentliche Wettkampf begann für den heimischen Athleten dann auf dem Rad. Auf den 180 Kilometern waren 1 000 Höhenmeter zu überwinden. Der Wind bereitete ihm besonders Probleme. Aber er teilte sich seine Kräfte während der 5:37:39 Std. gut ein, war allerdings eine halbe Stunde länger als in Zürich unterwegs.

Mit den Minimalzielen, vor Sonnenuntergang und ohne Lampe ins Ziel zu kommen, den Zieleinlauf auf dem Alli Drive zu genießen und nicht nur noch zu gehen, ging es bei rund 40 Grad auf die 42,195 Kilometer. Die bewältigte er in 4:02:20 Std. und kam mit einer Gesamtzeit von 11:15:22 Std. ins Ziel. Damit belegte er in der AK M 50-54 Platz 61 und Rang 1041 im Gesamtklassement.

Im nächsten Jahr will sich Sülberg eine Ironman-Pause gönnen. Geplant sind aber kleinere Triathlons, Radmarathons (u. a. die Transalp) und im März ein Skimarathon über 50 Kilometer zusammen mit seinem Radsportkollegen Jörg Kowalke. Mit Fellen unter den Skiern geht es dann über vier Alpenpässe der berühmten Sella Ronda.

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