Solide Abwehr als Grundlage
25.01.2012 | 17:33 Uhr 2012-01-25T17:33:00+0100
Iserlohn. (wis) In so guter Laune hat man Tim Langenbach, den Trainer der SF Oestrich-Iserlohn, schon lange nicht mehr erlebt. Die Vorbereitung des Fußball-Westfalenligisten auf die Rückrundenfortsetzung am 19. Februar (Auswärtsspiel in Eving) läuft richtig rund, und lange vermisste Stammkräfte mischen im Training wieder eifrig mit.
Kapitän Dennis Burgio und Außenverteidiger Robin Heuft, die weite Strecken der Hinserie verpassten, sind wieder voll belastbar. Am letzten Wochenende absolvierten die Sportfreunde einen internen Test. Mit einigen A-Jugendlichen aufgestockt kam man auf zwei komplette Mannschaften, die den Coach mit ihrem Eifer sehr zufrieden stellten.
In der Defensive hat er nun wieder genügend Variationsmöglichkeiten und hofft auf jene Stabilität, die die Sportfreunde in der letzten Saison auszeichnete. Eine knappe Woche vor Ende der Wechselperiode zeichnet sich hingegen kein Zuwachs für die Offensive ab, nachdem sich Tobias Beier und Mirko Radtke verabschiedet haben. „Es gab zwar einige Kandidaten, aber die hatten für uns utopische finanzielle Forderungen“, erläuterte der 2. Vorsitzende Ralf Schamp.
Der Trainer bleibt gelassen. Er geht davon aus, dass Fisnik Zejnullahu, gleichfalls ein Sorgenkind der ersten Serie, am 19. Februar wieder voll da ist, und er baut auf die Stärke des offensiven Mittelfeldes. „Von den Jungs erhoffe ich mir viel Torgefahr“, verweist er auf die Herren Kunkel, Amarall, Tupella oder Akdeniz.
Das erste echte Testspiel werden die Sportfreunde am kommenden Mittwoch bei Fichte Hagen absolvieren, es folgt am 4. Februar die Partie bei der SG Hemer.
Mit dem ersten Punktspiel in Eving beginnt dann der Kampf um den Klassenerhalt. Aus der 17er Liga steigen (ebenso wie aus der Staffel 1 mit 18 Klubs) die vier Letztplatzierten ab, vom rettenden Ufer trennen Oestrich aktuell zwei Punkte. Vor der Serie wollte man ja eigentlich nach oben schauen, doch die Frage, welcher Platz für die Oberligaqualifikation reichen könnte, stellt sich für die Sportfreunde wohl nicht mehr.
Festgelegt hat der westdeutsche Fußballverband mittlerweile, dass die Regionalliga-Relegationsspiele zwischen den Westfalenligameistern sowie den Meistern von Mittel- und Niederrhein und den NRW-Ligisten auf den Plätzen vier bis sieben am 6./7. und 10. Juni stattfinden. Der NRW-Ligist habt zuerst Heimrecht.
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