Scheffler schießt die Oestricher B-II ins Glück
28.06.2012 | 16:38 Uhr 2012-06-28T16:38:00+0200
Iserlohn. Nach der C-II-Jugend hat es nun auch die B-II der SF Oestrich-Iserlohn geschafft. Durch einen 2:1-Sieg gegen Langscheid spielt das Team in der kommenden Saison in der Fußball-Bezirksliga. Eine hauchdünne Chance auf das Erreichen dieser Spielklasse besitzt auch noch die A-Jugend der SG Hemer nach dem 2:1 beim SC Neheim II.
A-Jugend: SC Neheim II - SG Hemer 1:2 (0:0). Gegen zunächst tonangebende Gastgeber benötigte die SG etwas länger, bis man ins Spiel fand. Danach arbeitete sich das Team aber einige Chancen heraus. Bouaich traf nur den Pfosten (43.). Unmittelbar nach Wiederbeginn folgte der Schock für Hemer, als Neheim zum 1:0 traf (47.). Doch die Gäste verkrafteten diesen Rückschlag und kamen sechs Minuten später durch Cetiner zum Ausgleich. Der Schütze war es auch, der weitere sechs Minuten später auch zum Siegtor für die Hemeraner traf. In einer bis zum Schluss munteren Partie gab es keine weiteren Treffer mehr.
Nun kommt es am Sonntag auf das Resultat der Partie zwischen dem Soester SV und SC Neheim II an. Gewinnen die Gäste 1:0, ist Hemer aufgestiegen - es ist allerdings auch die einzige, erfolgsversprechende Konstellation für die SG.
B-Jugend: SF Oestrich-Iserlohn II - SuS Langscheid/Enkhausen 2:1 (0:1). War das ein Jubel in der Schledde. In letzter Minute (80.) markierte Scheffler den Siegtreffer gegen den haushohen Favoriten vom Sorpesee, der zum Teil mit zwei Jahre älteren Akteuren gegen die mit etlichen C-Jugendlichen besetzten Sportfreunde antrat.
Zunächst schienen die Gäste ihrer Favoritenrolle auch gerecht zu werden. 0:1 (21.) hieß es zur Pause. Doch nach dem Seitenwechsel legten die Oestricher ihre Zurückhaltung ab und übernahmen die Initiative gegen zumindest vor der Partie überhebliche Gäste, für die es offenbar nur um die Höhe des Sieges ging. Lohn für die intensiven Bemühungen der Elf von Trainer Nicolas Huff war zunächst der Ausgleich durch Jaschultowski nach Yilmaz-Freistoß (65.) und schließlich der späte Siegtreffer von Scheffler. Danach kannte die Freude keine Grenzen.
„Wir haben emotional am Limit gespielt, aber an der Berechtigung unseres Sieges gab es aufgrund der starken Leistung in der zweiten Halbzeit absolut keine Zweifel“, meinte der Coach, der seine Mission mit dieser Mannschaft erfüllt sieht und andere Aufgaben im Verein übernimmt.
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