Samurais beim Europa-Cup Zweiter

Die Samurai Iserlohn (hier gegen Bissendorf) wurden beim Europa-Cup Zweiter.
Die Samurai Iserlohn (hier gegen Bissendorf) wurden beim Europa-Cup Zweiter.
Foto: IKZ

Givisiez/Iserlohn..  Die Samurai Iserlohn haben beim Europa-Cup in Givisiez in der Schweiz ihren bislang größten Erfolg feiern können. Denn am Ende des dreitägigen Turniers belegten sie den zweiten Platz. Im Endspiel mussten sie sich dem Titelverteidiger und deutschen Vizemeister Augsburg knapp geschlagen geben.

Mit 3:5 unterlagen die Waldstädter nachdem sie einen 0:3-Rückstand egalisiert hatten und in der Schlussphase beim Stande von 3:4 ein Empty-net-Tor kassierten. „Mit diesem guten Ergebnis hätte ich nie gerechnet“, so Geschäftsführer Otto Flanz. Dritter wurde Rossemaison aus der Schweiz durch einen 7:5-Erfolg über Köln-West.

Souverän marschierten die Iserlohner am Samstag durch ihre Vorrunde (2x15 Min.). Zum Auftakt gab es gegen den britischen Meister Borehamwood Crusaders ein 6:0 (4:0, 2:0). Gegen das Team aus Iserlohns Partnerstadt Biel/Bienne aus der Schweiz folgte ein 5:1 (2:1, 3:0). Somit war der Gruppensieg perfekt.

Erster Gegner in der Zwischenrunde war die dänische Auswahl CBS Sports Panthers. Der Dritte der Gruppe A war beim 6:1 (3:0, 3:1) chancenlos. Auch Österreichs Meister Tigers Stegersbach musste sich geschlagen geben, der Zweite der Gruppe C unterlag mit 1:3 (0:2, 1:1).

Im Viertelfinale ging es erneut gegen ein Team aus Österreich, diesmal gegen Vizemeister IHC Irish Moose Linz. Nach einer 1:0-Führung zur ersten Hälfte folgte im zweiten Abschnitt ein 3:3, so dass sich die Samurais mit 4:3 für das Halbfinale qualifiziert hatten.

Hier hatte Iserlohn heftige Gegenwehr zu brechen, denn der SHC Rossemaison untermauerte seine Mitfavoritenstellung. Zur Halbzeit führte der Vizemeister der Schweiz mit 2:0, in einer fulminanten zweiten Hälfte setzte sich Iserlohn mit 4:1 durch und erreichte mit dem knappen 4:3 das Endspiel gegen Titelverteidiger Augsburg. Die Bayern hatten sich im deutschen Halbfinale gegen Meister Köln-West mit 7:5 durchgesetzt (Bericht folgt).