Samurai Iserlohn greifen in der Schweiz nach dem Europapokal

Die Samurai Iserlohn hoffen beim Europacup in der Schweiz auf ein gutes Abschneiden.
Die Samurai Iserlohn hoffen beim Europacup in der Schweiz auf ein gutes Abschneiden.
Foto: IKZ

Iserlohn..  An diesem Wochenende greifen die besten Skaterhockey-Teams nach dem Europapokal, und gute Chancen rechnen sich auch die Samurai Iserlohn aus, die an diesem Freitag zum dreitägigen Europacup-Turnier nach Givisiez in die französische Schweiz aufbrechen.

„Wir wollen uns gegenüber dem Vorjahr steigern“, nennt Trainer Carsten Plate die Zielsetzung. Damals liefen die Iserlohner auf Platz vier ein. „Eine Medaille sollte also mindestens herausspringen“, so der Spielertrainer, der nicht an Bord ist. Er ist in der letzten Woche erstmals Vater geworden, und nun haben verständlicherweise Sohn Aris-Ilias und seine Ehefrau Vorrang.

Seinen Job an der Bande übernimmt Co-Trainer Marcel Brozé. „Ich will immer gewinnen, das Halbfinale ist eigentlich Pflicht“, zeigt auch er große Ambitionen. „Die Deutsche Meisterschaft und der Europacup sind die beiden Wettbewerbe, die am meisten aussagen“, ergänzt Plate.

Titelverteidiger ist der TV Augsburg, dritter deutscher Vertreter ist Meister HC Köln-Rheinos. Die Deutschen zählen ebenso zum Favoritenkreis wie die Teams aus der Schweiz, so auch Gastgeber Givisiez, der seit einige Jahren in der neuen RealSport-Arena spielt.

Teilnehmer sind außerdem aus Dänemark die Copenhagen Vikings (Meister) und CBS Sport Panthers, aus Österreich die Tigers Stegersbach (Meister) und die Irish Moose Linz, aus Großbritannien die Hallamshire Hornets und Borehamwood Crusaders sowie aus der Schweiz zudem die Biel/Bienne Sealanders und SHC Rossemaison. Am Samstag wird in vier Dreier-Gruppen (2x15 Minuten) gespielt, Samurai-Gegner sind Borehamwood und Biel aus Iserlohns Partnerstadt. Ihr erstes Spiel bestreiten die Waldstädter, die in einer Jugendherberge im benachbarten Fribourg untergebracht sind, um 13.30 Uhr gegen die Engländer, die für die Samurais ein unbeschriebenes Blatt darstellen.

Am Sonntag laufen ab 8 Uhr die Qualifikationsspiele und ab 18 Uhr das Viertelfinale (2x15). Am Montag ist Endrundentag mit Platzierungsspielen, Halbfinale sowie Finalspielen. Das kleine Finale (2x20) steigt um 18.10 Uhr, das Endspiel (3x15) um 19.45 Uhr. Die Teams werden also ordentlich gefordert.

„Leider stehen nicht alle Spieler zur Verfügung“, verweist Plate auf einen knapper als üblich besetzten Kader, denn neben dem Spielertrainer fallen auch Wapnewski, Schreiner und Ziese aus. Dennoch traut er diesem Team einiges zu und hofft, dass die Iserlohner die Rückreise am Dienstag zumindest mit einer Medaille, aber am liebsten natürlich mit dem „Pott“ antreten werden.

IHS: Mende, Dorn; Bialke, Schäfer; Albrecht, Mühlfort; Brozé; Neumann, Wichern; Poerschke, Riepe; Linke, Peters.