Ruhnert: „Darauf können die Jungs stolz sein“

Der FC Iserlohn schied im Pokal unglücklich gegen den BVB aus.
Der FC Iserlohn schied im Pokal unglücklich gegen den BVB aus.
Foto: IKZ

Fußball, C-Junioren-Westfalenpokal, Viertelfinale: FC Iserlohn - Bor. Dortmund 0:1 (0:0). „Geiler Platz, oder?“ Mit dieser ironisch gemeinten Aussage machte BVB-Trainer Peter Wazinski dem FC ungewollt ein großes Kompliment. Bei dem Favoriten schien man bei der Suche nach dem „Schuldigen“ für dieses auf weite Strecken auf Augenhöhe geführte Spiel beim Zustand des Platzes fündig geworden zu sein.

Dabei war es vielmehr die Elf von Oliver Ruhnert, die einen tollen Auftritt hinlegte. Der Landesligist war dem Spitzenteam aus der Regionalliga, das mit der besten Elf antrat war, über weite Strecken ebenbürtig. Dementsprechend fiel Ruhnerts Fazit aus: „Auf diese Leistung können die Jungs stolz sein. Sie haben den FC Iserlohn hervorragend vertreten. Ich freue mich auch, dass über fünfhundert Zuschauer hier waren und das würdigen. Der BVB hat uns ernst genommen und man hat am Jubel nach dem 0:1 gesehen, wie groß deren Erleichterung war.“

Der Unterschied zwischen beiden Mannschaften war vor allem in der individuellen Klasse auszumachen. Doch was den Gastgebern an Qualität manchmal fehlte, machten sie mit viel Einsatz und mannschaftlicher Geschlossenheit wett. Schäfer hätte seine Farben sogar in Führung schießen können, doch nachdem er das Laufduell gegen zwei BVB-Verteidiger gewonnen hatte, scheiterte er am Schlussmann (20.).

Im zweiten Durchgang war Berisha dem Tor für den FCI am nächsten, doch sein noch abgefälschter Schuss strich nur knapp am Pfosten vorbei(61.). Auf der Gegenseite erarbeiteten sich die Gäste kaum gute Chancen, aber eine feine Einzelleistung von Aydinel sorgte für die Entscheidung. Eine Drehung mit dem Ball und der fehlende Zugriff der FCI-Hintermannschaft öffneten ihm den nötigen Raum, den er mit einem Traumtor zum 1:0 (64.) nutzte. Trotz aller Bemühungen der Hausherren wollte der Ausgleich nicht fallen, und der Favorit kam mit einem blauen Auge davon.

FCI: Rüppel, Demir, Hunecke (66. Uedickhoven), Berisha, Schäfer (62. Höritz), Wenderoth (56. Morellas), Kissing, Odenhausen, Rinke (66. Hauser), Schaulandt, Kernig.