Rote Laterne nach der Pleite in Köln
26.09.2010 | 20:16 Uhr 2010-09-26T20:16:00+0200
Köln. Die Iserlohn Roosters befinden sich weiter in der Abwärtsspirale. Bei den Kölnern kassierten sie die fünfte Niederlage in Folge und rutschten damit auf den letzten Platz ab.
Kölner Haie - Iserlohn Roosters 5:2 (2:1, 2:1, 1:0). Auf die eigenen Stärken konzentrieren, Fehler vermeiden - mit dieser Maßgabe sollte die Serie von vier Niederlagen beendet werden. Trainer Ulrich Liebsch wollte zudem mit Umstellungen in der Abwehr, Insana rückte zu Danielsmeier, Ryan an die Seite von Kopitz, mehr Stabilität schaffen.
Nach dem ersten Abtasten waren die Roosters im ersten Abschnitt zunächst das aktivere Team. Die erste Chance nach zwei Minuten durch Kris Sparre weckte Hoffnung auf mehr. Im weiteren Verlauf mangelte es dann aber an guten Torschüssen. Zudem zeigte sich die Defensive trotz der Änderungen als erneutes Problemkind.
Ciernik stieß bei seinem Vorstoß in die IEC-Zone auf keine Gegenwehr und klinkte zur Haie-Führung ein (10.). Als nur 90 Sekunden später Roy nach schönem Querpass von Kavanagh aus spitzen Winkel den Ausgleich besorgte, schien für Verunsicherungen kein Platz zu sein. Auch eine 30-sekündige doppelte Unterzahl überstanden die Sauerländer schadlos. Kurz vor der ersten Pause folgte aber die kalte Dusche. Ciernik nutzte noch im Powerplay eine Lücke und tunnelte aus den Birken zum 2:1 (19.).
Das Gegentor blieb auf Iserlohner Seite nicht ohne Wirkung. Im Mittelabschnitt gelang den Gästen kaum noch etwas. Auf dem Eis machte sich quer durch alle Mannschaftsteile die totale Verunsicherung breit. Im Spielaufbau gaben die Stürmer leichtfertig die Scheibe her, in der Verteidigung reihte sich Fehlpass an Fehlpass, und auch aus den Birken war nicht frei von Unsicherheiten. Die keineswegs überzeugenden Kölner nutzten die Iserlohner Schwächen zum Ausbau der Führung.
Nach schöner Vorlage von Lüdemann zirkelte Fauser den Puck in den rechten Winkel (24.). Nur eine Minute später verhinderte aus den Birken gegen Ullmann einen höheren Rückstand. Hock (29./31.) und Veideman (32.) stellten auf der anderen Seite KEC-Goalie Dennis vor keine allzu großen Probleme. Stattdessen erhöhte Pettinger bei Überzahl für die Haie auf 4:1 (34.). Einen Ullmann-Schuss ließ aus den Birken genau auf den Torschützen abprallen. Erst als Hock eine Verzweiflungstat erfolgreich zum 2:4 (36.) abschloss, fingen sich die Roosters wieder langsam.
Im den letzten 20 Minuten stemmten sie sich noch einmal energisch gegen die drohende Niederlage. Paddock rückte an die Seite von Hock und Wolf. Knackpunkt blieb aber die schwache Abschlussquote. Aus guten Positionen machten Hock, Paddock (51.), Veideman und Joseph (54.) zu wenig. Ramsay (46.), Jasper (47.), Lüdemann und Classen (49.) scheiterten dagegen an aus den Birken.
Pech dann für Wolf: Als nach seinem Schlagschuss die Scheibe im Netz zappelte, zog Schiedsrichter Piechaczek den Videobeweis heran und erkannte den Treffer wegen Torraumabseits durch Paddock nicht an (56.). Köln beseitigte dann letzte Zweifel am zweiten Saisonsieg, als Ullmann die Scheibe an aus den Birken vorbeidrückte (57.). Die Roosters erwiesen sich als Aufbaugegner für einen Tabellenletzten, dessen Position sie nun selbst nun übernehmen.
19:38
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15:50
vielleicht hätte man auch nicht soviel geld in ältere profis stecken sollen und mal jüngeren die chance geben sollen, funktioniert ja auch bei anderen clubs.
14:54
Weniger als aktuell, kann man ja wohl kaum reissen.
In den letzten Jahren waren die Jungs wenigstens zu Saisonbeginn gut drauf.
Der Einbruch kam dann immer nach ca. 15 Spielen.
Wird wohl eher ne bescheidene Saison.
14:45
meiner meinung nach kann man auch mit wenig geld was reißen...wenn man den auch mal die mannschaft härter dran nimmt...oder etwa nicht?
14:34
@5 glaubst du es liegt alleine an uli??
er verarbeitet nur das was er von mende & co bekommen hat oder?
14:01
uli raus neuen trainer rein der die mannschaft auch mal im arsch tritt...ganz einfache sache...punkt ende aus..wer was zu meckern hat der möge mir bitte erklären was uli bis jezt geleistet hat...
07:14
Hier mal die Trainerstimmen:
Bill Stewart, Trainer Kölner Haie: „Ich denke beide Mannschaften haben heute sehr hart gearbeitet.
Wichtig war für uns heute das Spiel ohne Scheibe. Auch in Unter- und Überzahl waren wir sehr stark. Die letzte 23 tage waren mental sehr hart für uns. Deshalb bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft, weil keiner von ihnen aufgegeben hat und wir uns nicht darum gekümmert haben, was alle anderen gesagt haben.“
Uli Liebsch, Trainer Iserlohn Roosters: „Ich denke, das war heute kein 5:2-Spiel. Wenn wir am Schluss das dritte Tor schießen – ich habe mir das Video noch ein paar Mal angeschaut und kann nicht sehen, dass Paddock im Torraum stand – dann ist alles möglich. Im ersten Drittel mussten wir oft dezimiert agierten, im zweiten Drittel haben wir die Tore zu leicht hergegeben. Im dritten Drittel hat meine Mannschaft nicht aufgesteckt, sondern weiter hart gearbeitet. Wir hatten auch noch gute Torchancen, aber der Kölner Torwart hat stark gehalten.“
02:12
Ich mag Eishockey echt gerne, viel lieber als Fußball.
Aber als nicht Hardcore Hcokey fan fällt es mir schwer so viel geld für karte bier und essen auszugeben und dann leider meine mannschaft verlieren zu sehen und dies war leider bei den letzten begegnungen so.
Ich hoffe aber das es wieder aufwärts gehts...GO Roosters
23:04
Uli deine Zeit ist um!
22:22
Zack, Letzter!
Aushängeschild der Stadt Iserlohn!