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Roosters-Torwart Caron feiert ersten Saison-Shut-out

26.10.2012 | 22:49 Uhr
Roosters-Torwart Caron feiert ersten Saison-Shut-out
Die Iserlohn Roosters setzten sich mit 3:0 gegen die Hannover Scorpions durch.Foto: Michael May

Iserlohn.   Ein technisches Tor durch Collin Danielsmeier 36 Sekunden vor Spielende beseitigte endgültig alle Zweifel am Erfolg der Roosters gegen Hannover. Die Roosters gewannen mit 3:0, von Hannover ging insgesamt recht wenig Gefahr aus.

Ein technisches Tor durch Collin Danielsmeier 36 Sekunden vor Spielende beseitigte endgültig alle Zweifel am Erfolg der Roosters gegen Hannover. Denn nachdem der IEC-Verteidiger beim Versuch, die Scheibe ins leere Tor zu bugsieren, von Eric Regan von den Beinen geholt wurde, waren das 3:0 und der verdiente, erste Shut-out der Saison perfekt. Den hatten sich die Sauerländer durch eine kampf- und defensivstarke Leistung und dank eines bärenstarken Sébastien Caron im Tor redlich verdient.

Iserlohn Roosters – Hannover Scorpions 3:0 (2:0, 0:0, 1:0). Die Roosters begannen konzentriert und erspielten sich von Beginn an ein Übergewicht in einem Match, das in der Anfangsphase von nur ganz wenigen Unterbrechungen gekennzeichnet war. Den ersten Pfiff gab es erst nach 4:40 Minuten, den zweiten nach 5:38 Minuten. Und das war bereits das Signal zum Führungstor der Sauerländer. Das hatte Mark Bell erzielt, als er nach einem Schlagschuss von Colin Stuart die Scheibe über die Linie stocherte.

Von Hannover ging insgesamt recht wenig Gefahr aus – auch weil die Defensive der Hausherren funktionierte, die allerdings kurzfristig auf Derek Peltier verzichten musste. Er hatte nach dem Warmspielen über Kopfschmerzen geklagt. Und kamen Schüsse durch, war Sébastien Caron wieder einmal der große Rückhalt.

Gefahr drohte dann ausgerechnet beim ersten IEC-Powerplay, als – wie schon mehrfach in dieser Saison - die offensive blaue Linie nicht ausreichend abdeckt wurde und die Bahn für Scott King und Morten Green frei war. Doch das Duo vergab. Stattdessen brachte der direkte Gegenzug das 2:0. Nach einem Schuss von Stuart und einer Parade von Dimitri Pätzold setzte Jeff Giuliano erfolgreich nach. Hannovers Sascha Goc hatte gerade einmal 21 Sekunden „gesessen“ (10.). Und fast hätte Tobias Wörle, der von den Fans zum Spieler des Monats gewählt worden war, nur wenig später das 3:0 erzielt. Doch vom kapitalen Wilhelm-Fehler konnte er nicht profitieren, Pätzold bügelte den Patzer aus. Aber die Führung der Hausherren ging in Ordnung. Sie kontrollierten das Geschehen gegen weiterhin recht harmlose Niedersachsen, die nur selten ihre individuelle Stärke aufblitzen ließen.

Sie wurden aber zu Beginn des Mittelabschnitts etwas stärker, ohne jedoch die Sauerländer zunächst wirklich ernsthaft in die Bredouille zu bringen. Das zweite Drittel verlief weitgehend arm an Torchancen. Eine der besten bereitete Michael Wolf klasse vor, doch Matt Tomassoni konnte die freie Bahn nicht nutzen (29.). Hannover wurde dann bei der zweiten IEC-Unterzahl gefährlich. Die beste Gelegenheit vergab Scott King (36.). Auf der Gegenseite versäumte es Stuart, seine schöne Einzelleistung zu krönen. Insgesamt wurde es in der Schlussphase von Abschnitt zwei etwas enger für die Blau-Weißen, die sich einige Abspielfehler leisteten. Diese blieben jedoch dank kollektiven Einsatzes sowie weiterer Caron-Paraden ohne Folgen. Auch das dritte Unterzahlspiel überstanden sie schadlos. Aber in trockenen Tüchern war der Sieg noch lange nicht.

Das wurde gleich zu Beginn des Schlussdrittels deutlich, als sich Caron nach einem Goc-Schuss mächtig strecken musste. Das Spiel verlagerte sich vermehrt in die Iserlohner Verteidigungszone, denn die Scorpions zogen das Tempo an, ohne sich allerdings wirklich zwingende Chancen zu erspielen. Ganz eng wurde es dann aber, als der IEC in Unterzahl geriet, 50 Sekunden lang hatte Hannover sogar zwei Spieler mehr auf dem Eis. Aber die Heimischen überstanden diese heikle Phase und besaßen nach einem Wörle-Unterzahlvorstoß sogar die Chance zum 3:0, doch Wolfs Direktabnahme entschärfte der starke Pätzold mit einer Klasseparade (48.). Dann rettete er mit der Maske gegen Wolfs Geschoss (55.). Somit stand das Spiel weiter auf des Messers Schneide – bis Eric Regan zur Tat schritt und Collin Danielsmeier „fällte“.

Michael Topp


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