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Roosters gegen Ingolstadt mit neuem Torwart

03.01.2013 | 17:38 Uhr
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Roosters gegen Ingolstadt mit neuem Torwart
Vier Punkte holten die Roosters aus den Heimspielen gegen Ingolstadt. Nun geht es nach Bayern.Foto: Wronski

Iserlohn.   Die Iserlohn Roosters müssen sich mächtig ins Zeug legen müssen, wenn sie auf Tuchfüllung zu den Play-off-Rängen bleiben wollen. Trainer Doug Mason plant einen Torhüterwechsel und will gegen den ERC Shawn Hunwick statt Sébastien Caron einsetzen.

„Wir sind natürlich auch enttäuscht und nicht super gelaunt. Aber die Jungs arbeiten.“ So skizziert Trainer Doug Mason die Stimmung bei den Iserlohn Roosters, die sich mächtig ins Zeug legen müssen, wenn sie auf Tuchfüllung zu den Play-off-Rängen bleiben wollen. Und die sind immerhin schon acht Punkte entfernt, bei allerdings einem Spiel weniger.

Drei Punkte hinken die Sauerländer ihrem Ergebnis vor zwölf Monaten hinterher. Weiterhin gilt die 77-Punkte-Marke als magische Grenze für das Erreichen der Play-offs. Ob 77 Zähler aber tatsächlich reichen, ist angesichts des bisherigen Saisonverlaufs fraglich. Denn im Vergleich zum letzten Jahr hat der derzeitige Zehnte Hannover nach 33 Spielen schon vier Zähler mehr auf dem Konto als der Augsburger EV als Zehnter vor einem Jahr. Es wird also Zeit, dass die Sauerländer wieder häufiger punkten.

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Denn das geschah zuletzt viel zu selten. Aus den letzten sechs Spielen holten sie nur drei Zähler. Und auswärts sieht es besonders mau aus. Denn die letzten sieben Spiele auf fremden Eis wurden ohne Punktgewinn verloren. Zuletzt durfte am 31. Oktober beim 3:2 in Straubing bejubelt werden. Ein gutes Omen für das sonntägliche Heimspiel gegen die Tigers? Die sind ein direkter Mitbewerber um die Play-off-Ränge und liegen als Elfter mit einem Spiel mehr fünf Punkte vor den Blau-Weißen. Aus den letzten fünf Auswärtsspielen gelang den Bayern nur ein Zwei-Punkte-Sieg beim 5:4 n. V. in Ingolstadt. Aber daraus lässt sich nicht ohne Weiteres eine IEC-Favoritenstellung ableiten.

Hohe Auswärtshürde in Ingolstadt

Doch an das Heimspiel gegen Straubing verschwendet man noch keine Gedanken. Denn zunächst türmt sich an diesem Freitag die hohe Auswärtshürde Ingolstadt auf. Die Panther waren für Doug Mason vor der Saison ein Topkandidat für den Titel. Doch sie hinken bislang diesen Erwartungen hinterher. Zuletzt gab es vier Niederlagen in Folge mit nur einem Punkt. Damit fielen die Bayern auf Platz sechs zurück. Es setzte ein „natürlicher“ Reflex ein: Der ERC trennte sich von Trainer Rich Chernomaz. Seinen Job übernimmt, zumindest an diesem Wochenende, Co-Trainer Rick Nasheim. ERC-Manager Jim Boni hat aber schon erste Gespräche mit Trainerkandidaten geführt. Iserlohn, selbst angeschlagen, trifft somit auf einen ebenfalls angezählten Gegner, der nun mit frischem Wind, allerdings ohne NHL-Interimsimport Alexander Sulzer, ins Match geht und als immerhin noch drittstärkstes Heimteam die zweitschwächste Auswärtsmannschaft prüft. „Ingolstadt ist weiterhin eine Elitemannschaft, die sehr tief besetzt ist“, lässt sich Mason vom bisherigen Abschneiden des Gastgebers auch nicht irritieren.

Mason nennt Manko

„Wir müssen Tore schießen“, nennt Mason ein Manko. Aber die Abschlussschwäche ist keinesfalls eine Konstante. Konstant sind vielmehr die ständig wechselnden Schwachpunkte. Einmal ist es die Offensive, dann ist es die Defensive, weshalb die Suche nach einem neuen Verteidiger läuft, dann sind es individuelle Fehler. Hier den Hebel anzusetzen, ist ein schwieriges Unterfangen, erst recht, wenn Stammkräfte ausfallen. So wie aktuell Tobias Wörle, der nach seiner dritten großen Strafe nun gegen Ingolstadt gesperrt ist. Ob ein Torhüterwechsel etwas bringt? Doug Mason will gegen den ERC jedenfalls Shawn Hunwick statt Sébastien Caron einsetzen.

Verlängert wurde die zunächst bis Ende Dezember vereinbarte Zusammenarbeit mit Co-Trainer Jari Pasanen, der Doug Mason nun bis zum Saisonende assistieren wird.

Michael Topp

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