Das aktuelle Wetter Essen 10°C
Roosters

Roosters freuen sich auf den Meister

26.01.2012 | 18:18 Uhr
Roosters freuen sich auf den Meister
Auf Sébastien Caron kommt gegen Meister Berlin viel Arbeit zu.

Iserlohn.   Im einzigen Spiel am Wochenende treffen die Iserlohn Roosters auf die Eisbären Berlin. "Wir sind bereit. Die Zuschauer werden ein Topspiel erleben", sagt Roosters-Coach Doug Mason. Die Berliner sind für Mason führend in der Liga und in ihrer Arbeit vorbildlich.

„Wir sprechen über den Deutschen Meister und die derzeit beste Mannschaft der Liga.“ Doug Mason, Trainer der Roosters, weiß, dass an diesem Freitag keine „Laufkundschaft“ ihre Visitenkarte in Iserlohn präsentiert - sofern es in dieser ausgeglichenen Liga überhaupt „no names“ gibt.

Aber wenn er über die Eisbären Berlin spricht, schwingt da auch immer eine gehörige Portion Respekt mit. Sie sind für ihn nun einmal führend in der Liga und in ihrer Arbeit vorbildlich - wenngleich natürlich auch mit ungleich besseren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausgestattet.

In der Regel putzmuntere Duelle

Umso überraschender ist es, dass sich die Roosters in der Regel putzmuntere Duelle auf Augenhöhe mit dem Titelkandidaten liefern. Das zeigt schon der Blick auf die fast ausgeglichene Heimbilanz. Und es war auch in dieser Serie schon so. Im ersten Duell in der Hauptstadt gab es, dank eines überragenden Sébastien Caron im Tor, einen Erfolg, und das erste Heimspiel gehörte zu den besten Partien der Sauerländer in dieser Saison. Aber es leitete, aus welchen Gründen auch immer, eine ganz Serie von Heimniederlagen und die fast schon traditionelle November-Depression ein. Aber das letzte Match in Berlin, das nach schwacher Leistung deutlich verloren ging, bedeutete ebenfalls eine Trendwende. Denn danach ging es für die Waldstädter wieder aufwärts.

„Wir spielen jetzt besser als damals und sind bereit. Die Zuschauer werden ein Topspiel erleben“, macht Mason Appetit auf das einzige IEC-Spiel dieses Wochenendes. Er richtet den Blick nach vorn, und hält sich nicht mehr mit der Rückschau auf die unnötigen letzten Punktverluste auf. „Wir haben zu wenig Tore geschossen.“ Eine Aussage, die gleichzeitig Vorgabe ist.

Bis auf Thomas Holzmann sind alle fit

Dabei kann er auf eine unveränderte Formation zurückgreifen. Bis auf Thomas Holzmann, der nach der Länderspielpause wieder auflaufen soll, sind alle Akteure fit. Das können die Eisbären nicht behaupten. Sven Felski (gesperrt), Stefan Ustorf, Mads Christensen und André Rankel fallen definitiv aus, Fragezeichen stehen hinter Konstantin Braun und Denis Pederson (alle verletzt). Angesichts der Ausfälle lief es zuletzt nicht rund bei den Gästen, drei der letzten vier Spiele gingen sogar verloren, zwei davon auswärts, u. a. mit 2:6 in Nürnberg. Da kamen die Roosters sogar glimpflicher davon.

Michael Topp

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6287043/create

Aus dem Ressort
Zweite Westfalenmeisterschaft im Visier
Handball
(wasi)Er gilt als großes Talent und stellte dies am letzten Samstag mit einer herausragenden Leistung im A-Jugend-Topspiel der HTV-Handballer gegen Nettelstedt wieder einmal unter Beweis. Mit 13 Toren aus dem Feld war Tom Schneider der Akteur, der der Partie beim 39:26-Erfolg der Sundwig/Westiger...
Titelgewinn für Westiger TT-Asse
Tischtennis
(Fu/oli) Beim Tischtennis-Bezirkspokal in Schwerte feierten zwei Hemeraner Vereine große Erfolge. Bei den Bezirkspokalspielen für Kreispokalsieger setzte sich das Team des TV Westig nach Siegen gegen den TTC Herne-Vöde und CVJM Siegen (jeweils 4:2) durch. Damit gelang es nach sechs Jahren einer...