Roosters-Formationen zeichnen sich ab
24.08.2009 | 17:54 Uhr 2009-08-24T17:54:00+0200Iserlohn. Im fünften Vorbereitungsspiel hat es die Roosters erwischt. Beim 2:4 in Braunlage im Wurmberg-Cup-Finale gegen Kassel kassierten sie die erste Testspielniederlage.
„Auf der Strafbank gewinnt man kein Spiel”, lautete das zentrale Fazit von Co-Trainer Bernd Haake. Er meinte dabei die Hinausstellungen gegen Jimmy Roy und Ryan Ready, die bei ihrem Comeback nach Verletzungspausen phasenweise überreagierten.
Spielerisch ist dieses Duo wichtig. An der Seite von Brian Swanson wurde klar, dass sich hier eine starke Reihe gefunden hat. Überhaupt: Es zeichnet sich ab, dass die aktuellen Blöcke derzeit die Idealformationen darstellen. Allerdings fehlte noch eine feste Größe. Marty Wilford blieb zwecks Reha wegen seiner Schulterblessur in Iserlohn. „Gerade beim Überzahlspiel wurde er als ruhender Pol an der blauen Linie vermisst”, streicht Haake die Bedeutung des Abwehrspielers heraus. Heute soll er wieder in das Training einsteigen, ob er schon wieder den Schläger zur Hand nimmt, erscheint fraglich. Aber Sebastian Jones hat Wilfords Part gut gespielt. Der Allrounder soll im vierten Sturm zum Zuge kommen. Haake: „Doch wir benötigen ihn auch als Alternative für die Abwehr.”
Zufrieden ist die sportliche Leitung auch mit den Leistungen der Torleute. „Wir können ohne Bedenken mit ihnen in die Saison gehen”, lobt Haake sowohl Sebastian Stefaniszin als auch Danny aus den Birken.
Beim dreieinhalbtägigen Harzaufenthalt wurde ein wenig „Trainingslagerfeeling” nachgeholt, u. a. mit einer Golfpartie am Samstag oder dem Besuch des Spiels zwischen Kassel und der DEG.
In dieser Woche wird Trainer Uli Liebsch das Pensum im konditionellen Bereich mit intensiven Laufübungen anziehen. Am Wochenende stehen mit Heimspielen gegen Köln am Freitag und Frankfurt (So., 14.30 Uhr) die Generalproben auf dem Programm, ehe es am 4. September mit der Heimpartie - ebenfalls gegen die Haie - ernst wird.
Um einen Tag (vom 16. auf den 17. Oktober) nach hinten verlegt wurde das Derby zwischen Köln und dem IEC, weil der Westdeutsche Rundfunk darüber am Samstagnachmittag berichten will.
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