Roosters-Coach Mason enttäuscht über Wochenendausbeute
23.01.2012 | 17:29 Uhr 2012-01-23T17:29:00+0100
Iserlohn. „Jeder Punkt ist nun Gold wert“, weiß auch Doug Mason. Und deshalb überwiegt beim Trainer der Iserlohn Rossters die Enttäuschung über die Ausbeute des Wochenendes mit zwei Zählern nach den jeweils in der Verlängerung verlorenen Spielen.
Jeder Punkt zählt, jeder Punktverlust kann schwer wiegen. Das ist die Quintessenz aus dem bisherigen Saisonverlauf der DEL, die so spannend wie nie zuvor verläuft, allerdings im Rahmen einer sich nun fast schon abzeichnenden Drei-Klassengesellschaft.
Bei mindestens neun Punkten Vorsprung auf Rang sieben scheint das Sextett der direkt für die Play-offs qualifizierten Teams schon festzustehen, gleichwohl noch 39 bzw. 42 Punkte zu vergeben sind. Auch das Trio am Tabellenende zeichnet sich bei mindestens acht Zählern Rückstand auf Platz zehn mit Krefeld, Nürnberg und Hannover ab.
Somit kämpfen wohl fünf Teams um vier Pre-Play-off-Plätze, und mittendrin befinden sich die Roosters. Sie weisen als Zehnter 55 Punkte auf und haben damit bereits zehn Zähler mehr als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr. Aktuell liegen zwischen Platz sieben (München/56) und elf (Augsburg/54) ganze zwei Punkte, sollte Köln (8./55) sein Nachholspiel gewinnen, sind es vier.
Mason kritisiert Chancenverwertung gegen Straubing
„Jeder Punkt ist nun Gold wert“, weiß auch IEC-Trainer Doug Mason. Und deshalb überwiegt die Enttäuschung über die Ausbeute des Wochenendes mit zwei Zählern nach den jeweils in der Verlängerung verlorenen Spielen. Aber die Niederlage gegen Straubing hat für ihn eine andere Qualität als viele Pleiten zuvor. „Denn wir haben so gut wie gegen Köln oder Hamburg gespielt“, attestiert er seinem Team ordentliche Leistungen. „Aber wir haben unsere Chancen nicht genutzt.“ Zudem habe Tigers-Keeper Barry Brust beeindruckt.
Das konnte von Schiedsrichter Willi Schimm wahrlich nicht behauptet werden. Mason: „Nach dem Spiel habe ich ihm nur gesagt, dass er eine katastrophale Leistung gezeigt hat.“ Der Unparteiische habe zu viel Einfluss auf das Spiel genommen. „Man kann Fehler machen, aber er hat viel Unsicherheit ausgestrahlt. Die hat sich übertragen.“
Mason hofft, dass demnächst gute Leistungen auch wieder belohnt werden. „Wir dürfen jetzt nicht den Kopf senken“, fordert er weiterhin Selbstvertrauen für die kommenden Spiele. Die haben es in sich, denn am Freitag gastiert Tabellenführer Berlin am Seilersee, und nach dem spielfreien Sonntag geht es am Dienstag zu den schlingernden Krefeldern. Gerade dort sollten sich die Sauerländer keine Punktverluste leisten, denn bislang haben sie schon viele Zähler gegen die hinter ihnen stehenden Teams abgegeben - 16 insgesamt, sechs gegen Augsburg, vier gegen Krefeld sowie je drei gegen Nürnberg und Hannover.
Leicht angeschlagen ist Sean Blanchard ins Wochenende gegangen. Wegen Adduktorenprobleme erhält er eine zweitägige Pause.
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