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Rettung für Hemer zum Greifen nah

10.06.2012 | 19:52 Uhr
Rettung für Hemer zum Greifen nah
Nach dem 4:1-Sieg über Hagen hat die SG Hemer weiterhin den Klassenerhalt vor Augen.

Hemer. Der Klassenerhalt ist für die SG Hemer zum Greifen nahe. Mit dem fünften Sieg in Folge bei 22:3 Toren setzte die Mannschaft ihren imponierenden Lauf fort und kann bereits mit einem Remis bei den seit gestern geretteten Hünsbornern aufgrund des klar besseren Torverhältnisses gegenüber Haspe die Rettung perfekt machen.
Fußball-Landesliga: SG Hemer - SpVg. Hagen 11 4:1 (0:0). Entsprechend groß fiel der Jubel im SG-Lager nach einem packenden Spiel aus, das erst in der Schlussphase entschieden wurde. Die Hagener, die noch den vierten Platz im Visier hatten, erwiesen sich nämlich als der erwartet unbequeme Gegner, der den Gastgebern nach nur 120 Sekunden fast einen Schock versetzt hätte, doch Mecals Kopfball klatschte an den Pfosten. Auch Giemsa köpfte nur knapp vorbei (23.), und acht Minuten später verhinderte Mühlhof im letzten Moment gegen den einschussbereiten Carlino den Rückstand.

Die Hemeraner kamen gegen die kompakt stehenden Volmestädtern schwer in die Partie. erst nach 35 Minuten sorgte Tabanoglu nach Flanke von Courtoglou erstmals für Gefahr vor dem Hagener Tor. Das stand im zweiten Durchgang allerdings dann häufiger im Blickpunkt. Die 53 Minute: Mühlhof zündete auf der linken Seite regelrecht den Turbo, ließ wie ein 100-Meter-Sprinter alle Gegenspieler stehen, hatte dann noch die Kraft zu einer präzisen Flanke, die Ostrakovic zum 1:0 einschob.

Das war die Initialzündung für die SG. Erst scheiterte Tabanoglu am hervorragend reagierendem Torhüter Klose (56.), zwei Minuten später machte es der Stürmer besser, als er eine Klassekombination über Biehs und Courtoglou perfekt abschloss. Sogar das 3:0 und damit die Entscheidung lag mehrfach in der Luft, aber weder Demir (61./67., jeweils übers Tor) noch Courtoglou (66., Pfosten) brachten den Ball unter. So wurde es tatsächlich noch einmal eng, nachdem Matzkeit nicht angegriffen wurde und aus 20 Metern traf (73.).

Doch mehr ließ die Abwehr mit einem überragenden Malzahn nicht zu. Und in der Offensive trieb der zuvor verabschiedete Courtoglou in seinem letzten Heimspiel die Kugel immer wieder nach vorne. Zwar konnte Demir sein Klassezuspiel nicht nutzen (79.), aber dann krönte Courtoglou selbst seine starke Vorstellung nach Vorarbeit von Demir mit dem entscheidenden 3:1. Und in der Nachspielzeit setzte Demir gar noch einen drauf.

Bernd-Michael Fehr



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