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Powerplay der Iserlohn Roosters schwach, Defensive okay

05.11.2012 | 18:00 Uhr
Powerplay der Iserlohn Roosters schwach, Defensive okay
Da schlug es ein zum 1:0 gegen Mannheim.Foto: Graeve

Iserlohn.   Trotz der 2:3-Niederlage gegen München dürften die Iserlohn Roosters mit einem positiven Gefühl in die Länderspielpause gehen - denn zuvor hatte es vier Siege gegeben, unter anderem ein 4:2 gegen Adler Mannheim.

Vor einem Jahr gingen die Roosters mit einer 2:3-Heimniederlage nach Penaltyschießen gegen München in die Deutschland-Cup-Pause. Diesmal ist es ähnlich. Wieder verloren die Roosters in eigener Halle mit 2:3 - allerdings ohne Penaltyschießen, wieder hieß der Gegner München.

Allerdings: Diesmal verbuchten die Sauerländer vor der sonntäglichen Niederlage vier Siege, darunter das begeisternde 4:2 gegen Mannheim. Das war vor einem Jahr anders. Da hatte der Motor gestottert mit nur einem Dreier aus fünf Spielen. Das Gefühl, mit dem die Cracks nun in die Pause gehen, dürfte also positiver sein.

Unterdessen ist die Zwischenbilanz im Vergleich zur letzten Serie nahezu identisch. 2011 hatte das Mason-Team nach 17 Spielen 26 Punkte auf seinem Konto und lag auf Platz fünf, diesmal sind es nach 17 Partien 25 Zähler und Rang acht. Das kann eine ordentliche Basis sein im Kampf um die Play-offs - vorausgesetzt, die Roosters setzen nicht erneut zu einer so rasanten Talfahrt an wie vor einem Jahr. Denn da holten sie (u. a. mit sechs Niederlagen in Folge) aus den restlichen 14 Spielen bis Jahresende gerade fünf Siege und 15 Punkte. Verbunden damit war der Absturz auf Platz zwölf! Das soll sich nicht wiederholen. Und es gibt Anzeichen, dass Vergleichbares auch vermieden werden kann.

Durchaus positiv fällt Doug Masons Zwischenbilanz aus. „Ich bin zufrieden mit den Fortschritten, die wir seit Beginn gemacht haben, und mit der Verbesserung einzelner Spieler.“ Der Coach streicht die gute Defensivarbeit heraus: „Wir lassen nicht viele Chancen zu.“ Und er lobt das Unterzahlspiel: „Da sind wir sehr gut.“ Zufrieden ist er auch mit der Ausbeute aus den letzten fünf Spielen mit zwölf Punkten, nachdem er neun, zehn anvisiert hatte. „Aber natürlich bin ich enttäuscht über das 2:3.“

Mason will am Powerplay arbeiten

Und genau diese Niederlage hat gezeigt, wo der Schuh drückt. „Es geht ums Toreschießen. Da ist unser Powerplay nicht effektiv“, beschreibt Mason das große Manko. Darüber ärgert er sich: „Zum ersten Mal seit dreizehn Jahren in der DEL ist es so, dass meine Mannschaft hier nicht zu den besten gehört.“ Das habe etwas mit den Spielern zu tun. „Und ich habe eben noch nicht die richtigen Kombinationen gefunden.“ Daran gilt es zu arbeiten. Bis zur Pause stehen noch zwei Trainingstage an, danach haben jene Akteure, die nicht beim Deutschland-Cup aktiv sind, bis einschließlich Montag frei.

Ob sich bis zum Heimspiel gegen Düsseldorf am 18. November noch etwas auf dem Transfermarkt tut, lässt Mason offen. Das hänge von den Finanzen ab, aber auch vom Gesundheitszustand von Derek Peltier, der unter Bluthochdruck leidet. „Vielleicht benötigen wir dann ja noch einen Verteidiger.“

Michael Topp



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