Platz drei für FCI ein ganz besonderer Erfolg

Die Mädchen des FC Iserlohn waren in Ibbenbüren sehr erfolgreich.
Die Mädchen des FC Iserlohn waren in Ibbenbüren sehr erfolgreich.
Foto: IKZ

Iserlohn..  Die U17-Juniorinnen des FC Iserlohn belegten bei den Hallenmasters in Ibbenbüren den dritten Platz. Nach einem schwachen Start in die Vorrunde und einer verletzten Stammtorhüterin Westkamp kriegte das Team von Trainer Marvin Weischer die Kurve.

Nach drei Spielen mit zwei Punkten standen die Iserlohnerinnen lediglich auf dem achten Tabellenplatz. Gegen Hohenlimburg (0:0) und Wacker Mecklenbeck (1:1) gab es jeweils ein Unentschieden. Mit dem 1:2 gegen den Bezirksligisten Ottbergen-Bruchhausen wurde der Tiefpunkt erreicht - ein frühes Aus drohte. Umso größer war die Freude nach den Siegen gegen SF Siegen (4:1), Union Wessum (6:0) und den Delbrücker SC (2:0).

Am zweiten Tag zeigten sich die FCI- Mädels dann weiter verbessert und besiegten Fortuna Seppenrade (5:0), Borussia Emsdetten (2:0) und in einem hochklassigen Spiel die Warendorfer SU mit 1:0. Somit zogen die Iserlohnerinnen als zweitbester Gruppendritter in das Viertelfinale ein.

Gegen Flasheim gingen die Iserlohner mit 1:0 in Führung, auch weil Torhüterin Luckhardt die gegnerischen Angreiferinnen zur Verzweiflung brachte. Schließlich zogen die Iserlohner Mädchen ins Halbfinale ein. Gegner dort war Regionalligist Freudenberg. Kurz vor Schluss hieß es immer noch 0:0. In Gedanken im Neunmeter-Schießen, bekamen die Iserlohner einen berechtigten Strafstoß, der allerdings verschossen wurde. In der anschließenden Neunmeter-Entscheidung zog der FCI mit 1:4 den Kürzeren.

Im Spiel um Platz drei traf man auf Gütersloh. Wrede brachte das Weischer-Team 1:0 in Führung. Vier Minuten vor Schluss fiel der Ausgleich, doch die Iserlohner kämpften weiter. Luckhardt parierte mehrfach stark, und so entschied der FC das Spiel für sich, weil Lüders kurz vor Schluss das 2:1 erzielte.

Am Ende herrschte großer Stolz bei den Iserlohnerinnen, die noch lange an dieses Turnier zurückdenken werden. Das lag auch daran, weil das Team Bundesligisten hinter sich gelassen hat und als Mannschaft noch mehr zusammengewachsen ist. „Wenn uns jemand nach dem dritten Turnierspiel gesagt hätte, dass wir hier noch Dritter werden und als einziges Team den späteren Turniersieger Warendorf schlagen würden, den hätten wir für verrückt erklärt“, sagte Coach Weischer nach dem Turnier.

FCI: Westkamp, Luckhardt, Wrede, Brandner, Sprinck, Hamacher, M. Rüthing, S. Rüthing, bedarf, Kauss, Lüders, Ipek.