Papendiecks Heimsieg im Dressur-Viereck

Die Springreiter fanden in Kalthof ideale Bedingungen vor.
Die Springreiter fanden in Kalthof ideale Bedingungen vor.
Foto: IKZ

Kalthof..  Der Große Preis von Kalthof, ein Springen der schweren Klasse mit Siegerrunde, bildete den krönenden Abschluss des Reit- und Springturniers des LRV Kalthof am Pfingstwochenende. Optimale Bedingungen im Dressurviereck und auf dem Springplatz trugen zu guten sportlichen Leistungen bei.

33 Paare standen auf der Starterliste, neun kamen in die zweite Runde. Parcourschef Bernd Windmüller hatte in der ersten Runde elf Hindernisse mit 14 Sprüngen und einigen Distanzen sowie sechs Hindernisse in die Siegerrunde gebaut. Maximale Höhe waren 1,45 Meter. Am Ende gewann mit deutlichen Abstand Meike Diwald vom RV Kierspe auf der westfälisch gezogenen Stute Pradosunshine ohne Abwurf in 37,06 Sekunden diese Ausschreibung. Vier Sekunden langsamer war Sarah Nagel-Tornau (Repetal). Sie kam auf dem zwölfjährigen Wallach Mustax Questeur auf den zweiten Rang. Platz drei ging an Christoph Hassenbürger vom ZRFV Volmarstein auf dem Stakkato-Gold-Nachkommen Sam S.

In der Dressur stellte der Prix St. George Special den Höhepunkt dar. Hier siegte Angelika Bartelt-Ruck vom Dortmunder RV mit 832 Punkten auf Call on me. Rang zwei ging an Amelie von Harsdorf (Dorsten), die für ihre Vorstellung mit Ballagio 814 Punkte erhielt. Maike Dahlkamp (Lützow Selm-Bork-Olfen) wurde mit Whinni-Pooh dritte.

Die goldene Schleife in der M**-Dressur blieb in Kalthof. Gesa Papendieck gewann mit 699 Punkten auf Dallapiccola vor Vereinskollegin Carina Bachmann auf Rubin Dark und 691 Punkten. Olaf Harke (Lüdenscheid) wurde auf Der Kleine Prinz Dritter.

Da das Turnier bei Zuschauern und vor allem Teilnehmern sehr gut angenommen wurde, erwägen die Verantwortlichen des LRV Kalthof, den Termin über Pfingsten beizubehalten.