Panthers-Klassenerhalt trotz Heimniederlage perfekt
22.03.2009 | 20:10 Uhr 2009-03-22T20:10:00+0100
Iserlohn. Der Ärger über diese Heimniederlage währte bei den Iserlohner Panthers keine 24 Stunden. Denn dank des Stralsunder 2:3 in Berlin können sie nicht mehr von beiden Kontrahenten überholt werden. Oythe und Stralsund liegen zwei Punkte zurück und treffen im letzten Spiel aufeinander.
Volleyball, 2. Damen-Bundesliga Nord: Iserlohn Panthers - SCU Emlichheim 2:3 (25:21, 23:25, 25:18, 23:25, 8:15). Leere Blicke nach Spielende, Tränen bei einigen Spielerinnen und fassungslose Fans - diese Partie hatte Spuren hinterlassen. Dabei hatte alles so gut begonnen. Die überraschende 0:3-Heimniederlage von Konkurrent Oythe gegen Leverkusen schien für zusätzliche Motivation bei den Panthers zu sorgen, die dem Tabellenfünften ab Mitte des ersten Satzes zunehmend den Schneid abkauften. Immer wieder waren es vor allem Isabel Schneider und Silvia Sperl, die für gelungene Angriffsaktionen sorgten. Der entscheidende Punkt zur verdienten Satzführung blieb aber Judith Siebert vorbehalten. Im zweiten Durchgang erwischte das junge Team aus Niedersachsen den besseren Start und führte schnell mit 6:3. Diesen Vorsprung behaupteten die Gäste bis in die Schlussphase vor allem mit glänzender Feldabwehr und kamen so zum 1:1-Ausgleich.
Dieser Rückschlag warf die Panthers aber keineswegs aus der Bahn - ganz im Gegenteil: In Satz Nummer drei dominierten sie den Gegner wieder mit ihrem konzentrierten und variantenreichen Angriffsspiel. Und beim Stand von 20:16 im vierten Durchgang hatten nicht nur die Iserlohner Fans den so überaus wichtigen Heimsieg bereits vor Augen. Doch es sollte anders kommen. Das muntere Durchwechseln von Tonya Williams führte zunehmend zu Abstimmungsproblemen im Panthers-Spiel. Das nutzte Emlichheim konsequent und ging seinerseits mit 24:21 in Führung. Iserlohn gab zwar nicht auf und kam nochmals auf 23:24 heran, doch als der Schiedsrichter eine Ballberührung einer SCU-Akteurin im entscheidenden Moment übersah, musste der Tiebreak die Entscheidung bringen, in dem resignierende Panthers in der Schlussphase nichts mehr entgegenzusetzen hatten.
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