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Oestricher scheiterten erst im Finale am VfL Bochum

14.02.2012 | 16:40 Uhr
Oestricher scheiterten erst im Finale am VfL Bochum
Beim Oestricher Benefizturnier kam der Sportfreunde-Nachwuchs bis ins Finale.

Iserlohn.(SB)Die Fußball-D-Jugend der SF Oestrich-Iserlohn sicherte sich beim eigenen Hallenfußball- Benefiz-Turnier, das unter dem Motto „Ein Herz für Bianca“ stand, überraschend den zweiten Platz.

Im Endspiel unterlagen die Sportfreunde dem VfL Bochum mit 4:5 nach Neunmeterschießen. Es war das beste Ergebnis, das je eine heimische Mannschaft erzielt hat. Das sportliche Resultat war aber zweitrangig für das Organisationsteam um Frank Sudhaus und Michaela Brieden. Einmal mehr stand die gute Sache im Vordergrund. Beim „Gebrüder-Nolte-Cup“ dürften auch in diesem Jahr 2000 Euro zusammen gekommen sein, die an die behinderte Letmatherin Bianca Toth gehen.

„Sämtliche 1100 Tombola-Lose waren binnen kurzer Zeit ausverkauft“, freute sich Sudhaus über den damit einhergehenden Erlös von 1100 Euro, denn alle Preise wurden gespendet. Die Siegprämien der vier Teams in Höhe von 350 Euro sowie 200 Euro von Tennis Borussia Berlin flossen ebenfalls in den Spendentopf.

In sportlicher Hinsicht war das Turnier, das am Sonntag in der alten Hemberghalle ausgetragen, zwar nicht so hochkarätig besetzt wie in den Jahren zuvor, was der Leistung keinen Abbruch tat. Mit Tennis Borussia und den Offenbacher Kickers mussten nur zwei Teams wegen der längeren Anreise in Gastfamilien (aus den Reihen von Borussia Dröschede und BSV Menden) untergebracht werden. Die Trainer übernachteten in Hotels.

Die Zuschauertribüne war prall gefüllt, was auch daran lag, dass, im Gegensatz zu den letzten Jahren keine fußballerischen Konkurrenzveranstaltungen stattfanden. Hinzu kam, dass die D-Jugendlichen der Profi-Vereine in der Regel in der Halle kein Essen konsumierten, weil sie sich bereits unter Profi-Bedingungen ernähren. Da sorgten die Amateurvereine schon für mehr Umsatz. Gleichwohl nahmen mit dem FC Schalke 04 und dem VfL Bochum auch zwei absolute Sympathieträger aus heimischen Gefilden bei. Titelverteidiger 1. FC Köln musste ebenso wie andere Bundesligaklubs passen.

Hinter den Kulissen sorgten Turnierleiter Christian Schulz, Jugendleiter Jörg Pantring und Hallensprecher Oliver Ruhnert für einen reibungslosen Ablauf. Gespielt wurde in drei Vorrundengruppen zu je fünf Teams. Vor der Endrunde sorgte die Tanzschule Mangelsdorff für eine gelungene Show-Einlage.

Wegen eines Computerabsturzes konnten die Organisatoren keine Resultate der Gruppenspiele liefern. Für die Endrunde qualifizierte sich auch die Oestricher Zweivertretung als einer der beiden besten Gruppendritten.

Im Viertelfinale gab es folgende Resultate: Eintr. Dortmund - VfL Bochum 1:4, Offenbach Kickers - SF Oestrich-Iserlohn II 4:2, Schalke 04 - SF Oestrich-Iserlohn 4:5 nach Neunmeterschießen, DFB-Stützpunkt Dortmund - Wuppertaler SV 3:1. Im Halbfinale bezwangen der VfL Bochum den DFB-Stützpunkt mit 4:1, die SF Oestrich-Iserlohn die Offenbacher Kickers mit 2:1. Den dritten Platz belegte der Stützpunkt Dortmund (7:0 gegen Offenbach). Im Endspiel hatten dann die Ruhrstädter knapp die Nase vorn.

Stefan Borgmann

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