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Deutsche Eishockey-Liga

Nur noch eine theoretische Chance für die Iserlohn Roosters

19.03.2010 | 12:57 Uhr
Nur noch eine theoretische Chance für die Iserlohn Roosters

Iserlohn. Wenn am Sonntag nach dem Heimspiel gegen Mannheim die Schlusssirene ertönt und die Pre-Play-offs ohne die Roosters stattfinden, dürfte der Ärger groß sein. Denn sie waren ganz dicht dran. Eventuell ist sogar nur das Torverhältnis ausschlaggebend.

Vor dem freitäglichen Derby in Köln besitzen die Blau-Weißen nur noch eine theoretische Chance, nachdem sie in der entscheidenden Saisonphase versagt haben. Denn soll es doch noch klappen, müssen die Iserlohner an diesem letzten Wochenende der Hauptrunde sechs Punkte holen. Zudem darf Krefeld (in Berlin und in eigener Halle gegen Kassel) nur maximal vier Zähler einfahren. Ferner müssen die Roosters zwölf Treffer Differenz gegenüber den Haien aufholen, da der für den IEC bessere direkte Vergleich erst an dritter Stelle zum Zuge kommt. Zunächst entscheidet die bessere Tordifferenz, dann bei gleichem Torverhältnis die Anzahl der erzielten Treffer. Ein Beispiel: Sollten die Roosters den 4:0-Hinspielsieg in der Lanxess-Arena wiederholen, müsste am Sonntag gegen Mannheim ebenfalls ein Erfolg mit vier Treffern Differenz her. Unmöglich?

„Theoretisch ist das zwar noch drin, aber es ist wohl eher unwahrscheinlich”, glaubt selbst Trainer Ulrich Liebsch nicht mehr wirklich an ein Wunder. Zumal die Leistungen in den letzten Spielen nicht Anlass zum Optimismus bieten. Köln, obwohl am Sonntag nur Zuschauer, hat eindeutig die besten Karten und es selbst in der Hand. Ein Zwei-Punkte-Sieg gegen schwächelnde und möglicherweise dezimiert spielenden Sauerländer reicht bereits, um auch Krefeld zu distanzieren.

„Wir wollen uns gut verkaufen”, erwartet Liebsch engagierte Vorstellungen seiner Cracks und appelliert an deren Charakterstärke. Denn für etliche Akteure werden es die letzten Spiele im Dress der Blau-Weißen sein. Einige ahnen (oder wissen) wohl bereits, dass es für sie keine Zukunft mehr am Seilersee gibt, andere (Daniel Sparre, Mads Christensen) haben vermutlich schon bei Ligarivalen angeheuert. Besonders pikant: Der heutige Gegner Köln, finanziell stark angeschlagen, soll D. Sparre ein attraktives Angebot unterbreitet haben!

„Wir haben es uns selbst verbockt”, ärgert sich der Coach über völlig unnötige Niederlagen. Denn sie werfen einen großen Schatten auf den aus Sicht von Liebsch und Co. eigentlich positiven Gesamteindruck, der sich auch in den bisherigen Resultaten gegen die Abschlussgegner widerspiegelt. Allerdings dürfte die Negativstimmung der letzten Tage selbst nicht mit zwei Siegen aufzuhellen sein. Es sei, die theoretische Chance wird doch genutzt. Aber wer will daran wirklich glauben angesichts der zuletzt deprimierenden Auswärtsresultate?

Michael Topp

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Kommentare
19.03.2010
17:01
Nur noch eine theoretische Chance für die Iserlohn Roosters
von laga2010 | #2

viel spass beim C Klasse fussball ich gehe weiter zu den roosters denn ich möchte ehrlichen sport sehen auch wenn es jetzt schade ist nicht in die pre play offs zu sein also viel spass beim fussball

19.03.2010
09:17
Nur noch eine theoretische Chance für die Iserlohn Roosters
von Sly62 | #1

„Wir wollen uns gut verkaufen”, erwartet Liebsch engagierte Vorstellungen seiner Cracks und appelliert an deren Charakterstärke!!!!!

Ich lach mich tot. Charakter wird doch von Dem doch abgestraft, oder wie muss man den Kommentar von diesem Anti-Trainer nach dem Faustkampf von Hommel letzte Woche deuten? Charakter ist ein Fremdwort in der Truppe und wer sich da am WE noch das Abschiedsspiel aus der Saison ansieht gehört vermöbelt.
Liebsch zurück ins zweite Glied, Haake den Dummschwätzer ganz weit weg schicken und neu anfangen! Solange die beiden da was zu sagen haben geh ich lieber Sonntags C-Kreisliga-Fußball gucken als mir für die Roosters ne Karte zu kaufen. Ich fahre seit 1993 zum IEC und habe eine Menge erlebt, egal ob positiv oder negativ, aber sowas wie diese Saison ist noch nie da gewesen. Tscüß Dauerkarte, hallo freie Frei- oder Sonntage

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