NOMA überzeugte als Mannschaft
29.01.2010 | 23:08 Uhr 2010-01-29T23:08:00+0100
Gelsenkirchen. (nst) Nach den letzten Enttäuschungen durften die NOMA-Basketballer beim Tabellennachbarn Schalke endlich wieder jubeln. Der dritte Sieg in der Rückrunde stand aber bis zum Schluss auf des Messers Schneide
Basketball-Regionalliga: FC Schalke 04 - NOMA Iserlohn 87:95 (22:23/51:53/71:80). Die Partie begann für die Gäste recht vielversprechend. Vor allem durch fünf Punkte von Frank Benson führten die Kangaroos schnell 9:2. Ebenso zügig gelangten die Schalker aber wieder auf Tuchfühlung (8:9/4.), und fortan ging es ausgeglichen weiter. Akzente in der Offensive setzten die Iserlohner gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts. Zwei Dreier von Benson und Stephen Janzen brachten das 29:24 (11.). Nach einer kurzen Schwächeperiode, die die Gastgeber auf 31:32 herankommen ließ, folgte die bis dato beste Phase für das NOMA-Team, das nun auch als solches agierte. 40:31 (14.) führte man da und lag auch beim 46:37 (16.) noch komfortabel vorne, bevor die Königsblauen kurz vor der Pause noch einmal stark aufkamen.
Diesen Schwung retteten die Gastgeber auch ins dritte Viertel hinüber. 57:55 führten die Hausherren, doch Iserlohn blieb dran und zog nach dem 60:60 (24.) durch sechs Punkte von Olaf Rostek und Joshua Dahmen auf 66:60 davon. S04-Coach Scherkamp nahm eine Auszeit, doch die beste Phase der Kangaroos verhinderte die nicht. Bis zum 78:63 zogen die Gäste, angetrieben von durchweg starken Benson und Janzen davon (29.), konnten das sehr gute Niveau in der Verteidigung aber nicht halten.
Schalke kam recht bald wieder heran. Beim 78:81 (33.) wurde es eng. Da war es hilfreich, dass Benson auch aus acht Metern traf. Das gab Luft, verhinderte aber nicht, dass sich die Königsblauen noch einmal bedrohlich näherten. Beim 87:89 (38.) drohte die Partie zu kippen, zumal Benson nun ein Offensivfoul unterlief. Doch die Gelsenkirchener wussten die Gunst der Stunde nicht zu nutzen, verloren gleich zweimal den Ball. Damit war der Weg für die Gäste endgültig frei. Mit einem spektakulären Dunking sorgte der bis dahin unauffällige Jerrell Houston schließlich für die Entscheidung.
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