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NOMA-Kollektiv siegt „auf Schalke“

12.02.2012 | 20:58 Uhr
NOMA-Kollektiv siegt „auf Schalke“
NOMA Iserlohn gewann das wichtige Auswärtsspiel in Schalke.

Iserlohn.Es war eine Schlüsselpartie im Kampf um den dritten Tabellenplatz, und die gestalteten die Regionalliga-Basketballer von NOMA Iserlohn, denen damit der fünfte Sieg in Folge gelang, beim FC Schalke 04 erfolgreich.

Basketball-Regionalliga: FC Schalke 04 - NOMA Iserlohn 78:87 (20:20/37:45/52:66). Für beide Teams stand einiges auf dem Spiel. Nur wer in der Endabrechnung den dritten Platz erreicht, kann einen Lizenzantrag für die Pro B stellen - und dieses Ziel verfolgen die Kangaroos sehr nachdrücklich. Immerhin wurden acht der letzten neun Partien gewonnen.

In Gelsenkirchen sah es allerdings zunächst nicht nach einem Erfolg aus, weil es den Gästen nicht gelang, die Dreierschützen der Königsblauen aus dem Spiel zu nehmen. Die trafen in den ersten zwölf Minuten fünfmal und sorgten so für eine 28:22-Führung der Gastgeber. In der Folge lief es jedoch besser für das Grothe-Team. Die Verteidigung agierte aggressiver, zudem gelang es dank starker Verteidigung von Will Figures, Schalkes Spielmacher Sola-Lopez zu neutralisieren. Das brachte die Wende bis zum 45:37-Pausenstand.

Etwas lethargisch gingen die Heimischen dann jedoch den zweiten Durchgang an. Binnen vier Minuten war S04 beim 48:48 wieder im Geschäft. Coach Matthias Grothe reagierte und schickte einige Akteure von der Bank ins Geschehen, und die setzten dank der Punkte von Thorben Paulsen, Ruben Dahmen (zwei Dreier) und Theo Ioannidis zu einer 18:4-Serie an, die zum 66:52 am Ende des dritten Viertels führte - die Vorentscheidung.

Im letzten Durchgang wurden die Nerven des Trainers aber noch einmal strapaziert, denn es kam, wie es kommen musste. Schalke agierte nun deutlich härter, und die Iserlohner zeigten sich kurzzeitig beeindruckt. Allerdings war die Wirkung nicht so nachhaltig wie vor einer Woche gegen Willich. Nachdem Schalke auf 67:74 (37.) herangekommen war, legten die Gäste den Hebel wieder um. Vytautas Nedzinskas, Fabian Bleck und Figures konterten mit sechs Punkten in Serie und zerstörten damit die letzten Hoffnungen der Hausherren.

Der nicht unbedingt erwartete Sieg „auf Schalke“ war eindeutig ein Produkt eines Kollektiv gegen ein Ensemble von Individualisten.

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