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Neuer Austragungsort gefiel

07.11.2011 | 16:50 Uhr
Neuer Austragungsort gefiel
Beim Radball-Waldstadtpokal überzeugten die Teams des RC Pfeil

Iserlohn. Die Premiere des Waldstadtpokals an neuer Austragungsstätte gelang den Radballern des RC Pfeil 07 sowohl in sportlicher als auch in organisatorischer Hinsicht bei einem der ältesten Turniere Deutschlands.

Die Pfeiler schafften es, ein gutklassiges Teilnehmerfeld zusammenzustellen, u.a. mit Stein, amtierender U23-Europameister, und dem belgischen Meister Gent sowie die Erstligamannschaften aus Cottbus und Nordshausen. Die Iserlohner Farben vertraten Heiko Cordes/Daniel Endrowait (Iserlohn I) und Axel Schön/Uwe Hehmann (Iserlohn II). Insgesamt standen 17 Akteure mit Erstligaerfahrung auf dem Parkett.

Den Zuschauern wurden zahlreiche spannende Spiele geboten, auch die beiden Pfeil-Teams überzeugten. Cordes/Endrowait gewannen ihre Vorrundengruppe mit drei Siegen und zwei Unentschieden, Schön/Hehmann, einziges Oberligateam, gewannen zweimal in einer sehr starken Gruppe und belegten am Ende Rang acht.

Im Halbfinale mussten sich Cordes/Endrowait dann Nordshausen mit 2:4 geschlagen geben. Im Spiel um Platz drei begegnete man überraschend Stein, das das Halbfinale gegen Gent verloren hatte. Die Pfeiler bekamen die Enttäuschung des Erstligisten zu spüren - es gab ein 4:9. Sieger wurde Gent in einem spannenden Finale gegen Nordshausen.

Nach langer Zeit gab sich auch die Elite im Nachwuchsbereich in Iserlohn ein Stelldichein. Mit Waldrems und Denkendorf traten die amtierenden Deutschen Meister der Junioren- und Jugendklasse an, sowie die Teams Bilshausen, Laubach, Schiefbahn und das Iserlohner Duo Cedrik Perla/Max Petsching.

Die Waldstädter spielten sehr gut mit und behaupteten ihre Vormachtstellung in NRW mit einem Sieg gegen Schiefbahn.

Eine Klasseleistung gegen Denkendorf brachte den zweiten Sieg. Gegen Bilshausen und Laubbach verschlief man die erste Hälfte total, so dass keine Punkte möglich waren. Der spätere Sieger Waldrems zeigte an diesem Tag die kompletteste Leistung und dominierte auch die Pfeiler. Am Ende sprang für die Iserlohner Platz fünf heraus sowie die Gewissheit, dass man gar nicht so weit weg ist von der nationalen Spitze.

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