Nach Ets 3:2 mit Dusel auf Platz zwei vorgerückt

Das schnelle Dröscheder Führungstor von Gözütok (Nummer 23) bejubelte auch Kronshage (links).
Das schnelle Dröscheder Führungstor von Gözütok (Nummer 23) bejubelte auch Kronshage (links).
Foto: IKZ

Iserlohn..  Die beste Rückrunden-Mannschaft setzte sich, wenn auch mit Mühe, gegen den FSV Werdohl mit 3:2 durch und rückte mit diesem nicht unverdienten Dreier erst einmal auf den heiß begehrten Westfalenliga-Relegationsplatz vor.


Fußball-Landesliga: Borussia Dröschede - FSV Werdohl 3:2 (1:2). Nach zehn Minuten schien auf der Emst alles nach Plan zu laufen. Gleich der erste Torschuss landete im FSV-Netz, die Dröscheder jubelten. Torjäger Et kann auch vorbereiten. Er setzte Gözütok mustergültig in Szene. Die Nummer 23 traf in die lange Ecke – 1:0. Danach ließen es die Gastgeber gemächlicher angehen. Ballkontrolle, den Vorsprung verwalten, das geht meistens schief. So auch in dieser Partie. Die vom Ex-Dröscheder Alen Terzic gut eingestellten Gäste übten mit gefälligen Kombinationen nach einer halben Stunde auch den Torschuss. Kesslers Fallrückzieher war aber eine Beute des aufmerksamen Schmahl (31.). Sesays Kopfball fehlten Druck und Präzision (35.), Kessler kam gegen den Dröschede-Keeper einen Moment zu spät (38.). Der in der Luft liegende Ausgleich ließ nicht mehr lange auf sich warten. Als Liefermann und Petkovic uneins waren, knallte Zejnullahu den Ball mit Wucht in die Maschen. Doch mit dem Ausgleich gegen angeschlagene Gastgeber wollte sich der FSV nicht begnügen. Von Kaya eingeleitet, vollendete Benli eine Ballstafette zum keineswegs überraschenden 1:2 (45.).

Den Sprung auf den zweiten Platz gingen die von Trainer Ceylan aufgerüttelten Dröscheder forsch an. Erst scheiterte Cakmak (48.) an Torsteher Felbick. Nur fünf Minuten später war die Partie mit dem von Et verwandelten Strafstoß (Foul an Akdeniz) schon wieder ausgeglichen – 2:2. Das Führungstor hatten kurz danach Et (55.) und Gözütok (56.) vor Augen, aber die FSV-Defensive passte gut auf. Im weiteren Verlauf hatten die Gastgeber die Partie zwar im Griff, aber das anvisierte 3:2 wollte gegen die gut organisierte Gäste-Abwehr nicht gelingen. Vor der letzten Viertelstunde roch es nach einem Remis. Aber die Dröscheder konnten sich auf ihren Goalgetter verlassen. Elmoueden erspähte die Lücke und Et traf zum 3:2 (80.). Fast wäre es noch zur Punkteteilung gekommen. Aber Steinaus Schubser war dem Referee keinen Strafstoß wert (90.), Kayas Schuss sauste nur um Zentimeter am Pfosten vorbei.