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Fußball-Westfalenliga

Nach dem 0:2 geht bei Dröschede nichts mehr

04.11.2012 | 19:54 Uhr
Nach dem 0:2 geht bei Dröschede nichts mehr
Auch gegen Hordel gab es für Borussia Dröschede nichts zu holen.Foto: ALBEDYHL, Stefanie

Dröschede. Langsam wird es bitter für die Westfalenliga-Fußballer von Borussia Dröschede. Nach der sechsten Niederlage in Folge rangiert der Aufsteiger nun auf einem Abstiegsplatz, und die gezeigte Leistung gibt wenig Anlass zu Optimismus.

Fußball-Westfalenliga: Borussia Dröschede - TuS Hordel 1:4 (0:2). Lange Zeit sah es auf der Emst sogar nach der vierten Schlappe in Serie aus, bei der nicht einmal ein Treffer gelang, doch kurz vor dem Ende fasste sich Innenverteidiger Petkovic ein Herz und netzte zum Ehrentreffer ein. Wenig später war Schluss und die Spielanalyse der Zuschauer bereits in vollem Gang. Eine häufig gestellte Frage: Ist die Liga vielleicht doch eine Nummer zu groß für die Borussen?

Betrachtet man den Verlauf der Partie gegen den Tabellenfünften, der im letzten Jahr knapp den Sprung in die Oberliga verpasste, dann gilt das für die erste halbe Stunde gewiss nicht. Da suchten die Gastgeber die Zweikämpfe und führten diese beherzt. Die Folge: Beide Mannschaften bekämpften sich im Mittelfeld. Torchancen blieben mit Ausnahme eines verunglückten Pajdzik-Schusses (28.) und einer Hordeler Ecke, die Freund und Feind verfehlte (34.), Mangelware.

Das änderte sich auch in den folgenden Minuten nicht, doch irgendwie verlagerte sich das Spiel mehr in die Hälfte der Gastgeber. Und dann ging alles sehr schnell. Bei einem Freistoß von K. Rudolph vom Strafraumeck trudelte der Ball von Eicks Bein zum 0:1 ins Tor (40.). Doch damit nicht genug: Vier Minuten später ein weiter Einwurf der Gäste, der 100-Kilo-Sturmtank A. Wagener im Fünfmeter-Raum vor die Füße fiel. Der schaltete schnell, und das 0:2 war perfekt.

Diese kalte Dusche lähmte die Gastgeber fortan. Da half auch die Pause nicht. Eigene Angriffsbemühungen scheiterten jetzt zumeist an unpräzisen Abspielen. Die wegen der Elmoueden-Verletzung wieder einmal umgekrempelte Vierer-Kette geriet immer mehr unter Druck und leistete sich einige Fehler, aber auch im Mittelfeld wurde nun zu wenig dagegen gehalten. Nur die Bochumer nutzten die großzügige Regelauslegung von Schiedsrichter Tendyck konsequent für sich. Und mit enger Markierung ihrer Gegenspieler zog Hordel der Borussia endgültig den Zahn. Die hätte zwar durch Pajdzik zum Anschluss kommen können (53.), doch danach spielten nur noch die Gäste. Ginczek (71.) und Berlinski (86.) waren die beiden Hordeler, die eine Vielzahl von Chancen in Zählbares ummünzten. Die psychisch angeschlagen wirkenden Gastgeber konnten da nur staunen, bis Petkovic doch noch die Initiative ergriff.

Markus Wassmuth


Kommentare
04.11.2012
20:25
Nach dem 0:2 geht nichts mehr
von marwang | #1

ob der trainer nicht merkt dass er die mannschaft nicht nach vorne bringt und den weg frei macht für einen ders kann

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