Nach 0:8 zum Sieg im Kellerduell gesteigert

Die Panthers-Volleyballerinnen gewannen das Kellerduell gegen  Sorpesee II.
Die Panthers-Volleyballerinnen gewannen das Kellerduell gegen Sorpesee II.
Foto: IKZ

Iserlohn..  Die beiden heimischen Volleyball-Damen-Verbandsligateams punkten im Jahr 2015 weiter fleißig. Während der SC Hennen weiter ungeschlagen bleibt und bereits kurz vor dem Titelgewinn steht, haben die Panthers nach dem Sieg im Kellerduell gegen Sorpesee II den letzten Tabellenplatz verlassen.

TuS Hattingen - SC 1912 Hennen 1:3 (14:25, 16:25, 25:23, 22:25). „Mittags, High Noon, ist nicht unsere Zeit“, stellte SCH-Trainer Christoph Schulte nach Spielende fest. Trotzdem reichte seinem Team eine mäßige Leistung zum Auswärtssieg in Hattingen. „In Abschnitt eins und zwei konnten wir in der Mitte des Satzes noch eine Schippe drauflegen“, erklärte Schulte, warum sein Team mit 2:0 in Front ging. „Im dritten Satz war das aber nicht möglich“, so der Coach in Anspielung auf den erst fünften Satzverlust der laufenden Saison.

In Durchgang vier entwickelte sich eine spannende Partie. 18:18 stand es zwischenzeitlich, ehe sich Hennen beim 21:19 ein kleines Polster erspielen konnte. Zwei Hattinger Angriffsfehler bescherten den SCH-Damen am Ende den Sieg. Gänzlich zufrieden war Schulte mit der Spielweise seines Teams aber nicht. Der Karneval in Hennen sei im Übrigen nicht für die mäßige Leistung verantwortlich gewesen: „So zuverlässig ist meine Mannschaft.“

SCH: Oefner, Düchting, Schwarz, Jansen, Marks, Ziegler, Rabe, Knobloch.

Iserlohn Panthers - RC Sorpesee II 3:0 (25:21, 25:16, 25:16). Zu Beginn drohte den Panthers ein Debakel. 0:8 hieß es, als die Iserlohnerinnen das erste Mal selbst aufschlagen durften. „Danach sind wir aber zurückgekommen“, erklärte Spielerin Corinna Steuckmann - und wie. Beim 17:17 wurde ausgeglichen, nach zwei weiteren Punkten sah sich Sorpesee gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, deren Wirkung aber verpuffte. 25:21 hieß es am Ende, trotz des verpatzten Auftaktes.

Im zweiten Durchgang profitierten die Panthers vom „schlechten Stellungsspiel“ der Gäste und erhöhten auf 2:0. Trotzdem war auch bei den Iserlohnerinnen noch viel Luft nach oben. „Man hat schon gemerkt, dass der Tabellenletzte gegen den Vorletzten spielt“, gab Steuckmann zu. Da sich Sorpesee auch im dritten Satz nicht steigern konnte, siegten die Gastgeberinnen unter dem Strich aber verdient. „Im Moment haben wir einen Lauf“, kommentierte Steuckmann das noch junge Jahr 2015 mit sieben Punkten aus drei Spielen.

Panthers: Schneider, Opitz, Zegarac, Hannusch, Piatkovska, Damwerth, Burschik, Steuckmann.