Mit 7:1-Start die Basis gelegt
25.09.2011 | 21:19 Uhr 2011-09-25T21:19:29+0200
Hemer. (MT)Handball-Landesligist HTV Sundwig/Westig hat im zweiten Spiel auch die zweite Hürde genommen und mit der HSG Schwerte-Westhofen den starken Absteiger in die Schranken gewiesen.
Handball-Landesliga: HTV Sundwig/Westig - HSG Schwerte-Westhofen 40:33 (22:16). Die Basis zum Sieg wurde sehr früh gelegt. Denn nach 0:1-Rückstand im gut besetzten Grohe Forum drehte der HTV mächtig auf. Starke Paraden von Vogler und schnelle, erfolgreiche Gegenstöße brachten die 7:1-Führung nach gut acht Minuten. Der HSG drohte ein Debakel. Aber nach einer Auszeit und drei Überzahltreffern in Folge konnten die Gäste auf 10:6 verkürzen.
Doch die Hemeraner legten wieder nach und bauten den Vorsprung auf zwischenzeitlich acht Tore aus, Zenka erwies sich in dieser Phase bis zu seinem Fehlversuch in der zweiten Hälfte u. a. als sicherer Siebenmeterschütze. Zur Pause deutete sich ein souveräner Erfolg der Hausherren gegen einen Gegner an, der sich allerdings stärker präsentierte, als es das Ergebnis vermuten lässt und der sich in etlichen Szenen von den Unparteiischen benachteiligt fühlte.
Nach dem Wechsel stand Meckel im HTV-Tor, konnte aber, trotz einiger wichtiger Paraden, nicht an die Leistung seines Vorgängers anknüpfen. Überhaupt lief es nun weniger rund bei den Hausherren, die sich immer wieder Gegentore einfingen, weil es in der Deckung nicht so gut lief und das Rückzugsverhalten zu wünschen übrig ließ. Trotz vergebener Chancen kämpften sich die Schwerter so in kleinen Schritten heran und verkürzten auf vier Treffer (28:24). Sollte es also doch noch einmal eng werden?
Doch der eingewechselte Köck sorgte mit einem Doppelschlag per Tempogegenstoß für das 31:25 (49.) und somit praktisch für eine Vorentscheidung. Zwar steckte die HSG nie auf, aber immer wenn es annähernd eng zu werden drohte, waren die Hemeraner dank ihrer individuellen Klasse zur Stelle. Sie trafen, wenn es nötig war, erstickten so jede neue Hoffnung der Schwerter im Keime und versuchten dabei, für die Galerie zu zaubern. Das darf jedoch als weniger gelungen bezeichnet werden. Ganz im Gegensatz zum Saisonstart!
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