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Deutsche Eishockey-Liga

Mehr Licht als Schatten bei Roosters-Niederlage gegen Berlin

10.03.2010 | 17:38 Uhr
Mehr Licht als Schatten bei Roosters-Niederlage gegen Berlin

Iserlohn. Was ist dieser eine Punkt am Ende wert? Ulrich Liebsch, der Roosters-Coach, sieht es positiv und baut darauf, das der eine Zähler für die in der Verlängerung besiegelte 1:2-Niederlage gegen Meister Berlin in der Endabrechung wichtig sein wird.

Über verlorene Punkte mag er angesichts der Güte des Gegners nicht lamentieren.

Womit er aber nicht sagen will, dass gegen die Eisbären das Optimum erreicht wurde. „Im ersten Drittel hätten wir drei Tore schießen können, ja müssen. Viele Chancen dieser Art bekommt man gegen Berlin nicht,” analysierte Liebsch, nachdem er sich am Mittwoch noch einmal die Videoaufzeichnung vom Spiel angeschaut hatte. Der Trainer hatte keine Mühe, trotz der Niederlage viele positive Seiten aufzuzeigen. „Dass man gegen Berlin in der regulären Spielzeit nur ein Tor bekommt, ist doch ein Indiz für Stabilität in der Defensive.”

Neben der schwachen Chancenauswertung missfielen ihm Passagen im zweiten Drittel, als sich die Mannschaft durch den zunehmenden Berliner Druck weit nach hinten drängen ließ. Und dass man aus einer 5:3-Überzahl mehr machen kann, liegt ohnehin auf der Hand. Verständnis bringt Liebsch für den Wutausbruch seines Verteidigers Marty Wilford auf, der mit einer Disziplinarstrafe und der Sperre am Freitag geahndet wurde. „Dass vorher der Handpass nicht gepfiffen wurde, war ein Witz. Und sein Gegenspieler hat sich wirkungsvoll fallen lassen.” In Düsseldorf wird Liebsch wieder auf Andy Schneider und Stefan Langwieder zurückgreifen. „Wir bieten sechs Verteidiger auf, damit die Frische für den Endspurt da ist.”

Und der Coach blickt schon auf den Freitag der nächsten Woche. „Wir werden alles tun, damit die Kölner Haie im Heimspiel gegen uns unter einem Riesendruck stehen.” Die pausieren am Schlusstag, die Roosters können im Play-off-Rennen noch punkten.

Willy Schweer

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