Marei Flunkert darf von der Pony-EM träumen

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Warendorf/Iserlohn..  Traditionell findet alljährlich der Preis der Besten im Mai in Warendorf statt, hier geht die Elite der deutschen Nachwuchsreiter an den Start. Für das Turnier wird man nach verschiedenen Qualifikationsprüfungen vom Landesverband Westfalen nominiert. Es handelt sich um die erste offizielle Sichtung zu den Europameisterschaften und ist das ranghöchste nationale Turnier. Allein schon eine Teilnahme ist ein großer Erfolg, und drei Nachwuchshoffnungen des LRV Kalthof waren dabei.

Kim Burschik durfte sogar an zwei Wettbewerben teilnehmen. Sie startete in der Dressur der Junioren mit ihrem Pferd „Powerfee GB“, das sie erst seit kurzen bei Turnieren vorstellt, und zudem in der Pony-Dressur mit „Now an Forever Feivel“. Nach zwei Tagen mit guten Leistungen belegte sie in der Endabrechnung die Plätze 19 und 14.

Der 14-jährige Michel Brosswitz konnte sich als einer der jüngsten Teilnehmer mit seinem Ponyhengst „Maribo Sun“ für das Pony-Springen qualifizieren. Der Parcours ist der schwerste überhaupt, man muss zwei M*/M**- Springen mit einem Wassergraben, einer Mauer und viele schweren Linien wie eine dreifache Kombination überwinden. Die Sprünge (bis zu 1,40 m hoch) reichen manchen Teilnehmern bis zum Kinn, und auch die Ponys sind mit maximal 1,48 m nicht viel größer als die höchsten Hindernisse. Michel qualifizierte sich am zweiten Tag sogar für die Siegerrunde der besten zwölf Paare. Im Endergebnis wurde er zwölfbester Ponyspringreiter Deutschlands.

Die beste Platzierung gelang Marei Flunkert, die weiter von einer Teilnahme an den Pony-Europameisterschaften träumen darf. Nachdem sie in dieser Saison schon zahlreiche Siege mit dem Pony-Hengst „Daddys Daydream“ feierte, wurde sie in Warendorf nach zwei fehlerfreien Runden in der Dressur in der Gesamtwertung Sechste und danach von der Bundestrainerin für die zweite EM-Sichtung in Wiesbaden über Pfingsten nominiert.