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Lückenschluss im Jugendbereich

12.10.2011 | 17:57 Uhr
Lückenschluss im Jugendbereich
Die Hockeyspielerinnen des TuS iserlohn hoffen auf weitere Erfolge auf dem Feld und in der Halle.

Iserlohn.(wasi) Diese Sportart hat beim TuS Iserlohn Tradition. Seit 1924 wird bei den 46ern Hockey gespielt und die Erfolge können sich sehen lassen. So auch in den letzten Jahren. Doch immer wieder wird die Abteilung von personellen Engpässen geplagt, die u.a. dazu geführt haben, dass man auf dem Feld derzeit keine Herren-Mannschaft stellen kann.

Dabei liegt der bislang größte Triumph dieser Mannschaft - der Oberliga-Aufstieg - noch nicht allzu lange zurück. Doch dann verschlug es einige Akteure studienbedingt in die Ferne, so dass aktuell nur in der Halle gespielt wird, weil dort weniger Akteure benötigt werden. „Wir haben einige Jahrgangslücken, die machen sich jetzt bei den Herren bemerkbar. Es ist ein Thema, an dem wir arbeiten“, sagt Pressewart Hans-Jürgen Becker.

Er berichtete in der abgelaufenen Feldsaison über sieben Mannschaften. In der gerade begonnenen Hallensaison werden es elf Teams sein. Etwa 150 Mitglieder hat die Abteilung, doch es dürfen ruhig mehr werden. Junge Talente spürt der Klub direkt vor Ort auf. Mit der Grundschule Emst wurde eine Hockey-AG ins Leben gerufen, bei der zwölf Kinder mitwirken. An die Kooperation mit weiteren Schulen ist gedacht. Das Interesse soll geweckt werden.

Für die nähere Zukunft sieht die personelle Situation im Herrenbereich ohnehin wieder besser aus, da aus der recht intensiven Jugendarbeit Verstärkung heranwächst. „Damit sind wir wieder für drei Jahre versorgt“, freut sich Becker, der sich auch darum kümmert, das ausreichend qualifizierte Trainer zur Verfügung stehen. Denn Hockey ist eine trainingsintensive Sportart. Zwei Einheiten pro Woche sind das Minimum. Neben konditioneller Arbeit steht vor allem Technikschulung auf dem Programm. Die Kosten sind überschaubar. Als Ausstattung ist lediglich ein Schläger nötig, der schon ab 15 Euro erhältlich ist.

Im Sommer trainieren in die Iserlohner an drei Tagen pro Woche auf dem Kunstrasen am Nordhang. In der jetzt laufenden Hallensaison ist die alte Hemberghalle das neue Domizil. Nach dem Umzug aus der Ortlohnhalle ist man hier Hauptnutzer. Und auch davon erhofft sich Hans-Jürgen Becker neue Impulse, weil nun mehr Platz vorhanden ist. Von montags bis freitags finden die Übungseinheiten der einzelnen Teams in der Großsporthalle statt.

Neben dem Lückenschluss bei einzelnen Nachwuchs-Jahrgängen ist im Seniorenbereich die Oberliga-Rückkehr auf dem Feld das Ziel. Bei den Damen hat man diese bereits „auf dem Schirm“, befindet sich das Team doch an der Spitze der 1. Verbandsliga. „Es war ja auch in der jüngeren Vergangenheit bei uns zu sehen, wie schnell eine Mannschaft dahin kommen kann“, erinnert Hans-Jürgen Becker an den letzten Höhenflug.

Markus Wassmuth

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