Laura Olbrich immer schneller: Mit Klassezeit zum Vizetitel

Laura Olbrich wurde westdeutsche Vizemeisterin über 60 Meter.
Laura Olbrich wurde westdeutsche Vizemeisterin über 60 Meter.
Foto: IKZ/Michael May

Dortmund/Iserlohn..  Sprinterin Laura Olbrich vom TV Deilinghofen kommt immer besser in Schwung. Bei den westdeutschen U18-Hallenmeisterschaften in Dortmund sicherte sie sich mit 7,81 Sekunden die Vizemeisterschaft über 60 m und musste sich nur der überragenden Wattenscheiderin Kwadwo (7,59) geschlagen geben.

„Das war richtig gut, und dass sie sogar ziemlich deutlich vor den Nächstplatzierten lag, war so nicht zu erwarten“, freute sich Trainer Christian Breitbach. Bereits im Vorlauf hatte die 16-Jährige mit 7,82 eine neue Bestmarke aufgestellt. Olbrich lief zusammen mit Isil Kochan, Mona Hein und Svenja Engler auch in der 4x200-m-Staffel der Startgemeinschaft, die mit 1:48,72 Min. Zehnte wurde. Gegenüber den Westfalenmeisterschaften gelang zwar eine deutliche Steigerung, aber es reichte nicht ganz zur angepeilten Qualifikationsnorm (1:48,00) für die nationalen U20-Titelkämpfe am 14./15. Februar in Neubrandenburg.

„Das konnte man in dieser Besetzung auch nicht erwarten. Es lief sogar viel besser als gedacht“, verwies Breitbach auf das Fehlen der eigentlich gesetzte Lisanne Faber, die wegen einer Skifreizeit passen musste. Über 4x200 m der Männer landete das Jugendquartett der Startgemeinschaft TVD/LAZ mit Silas Gertischke, Tobias Ernst, Ruben Jonas und Robert Budde mit 1:36,47 Min. auf Rang 17 und war damit etwas langsamer als bei den Westfalenmeisterschaften, hatte sich aber bereits für die Hallen-DM in der Klasse U20 qualifiziert. „Bei den Männer weht eben ein anderer Wind“, gab der Coach zu bedenken, verwies aber auch auf die ungünstigen Rahmenbedingungen. Gegen Ende der Veranstaltung hatte man den eigentlichen Zeitplan um über eine Stunde überzogen. „Da war die Spannung raus“, erläuterte Christian Breitbach, der seine Sprinter nun auf den Höhepunkt der Hallensaison in Neubrandenburg vorbereitet.