Landesfinale am Hemberg

Willi Wülbeck führt am Hemberg das Finale des RWE-Schulstaffellaufs durch.
Willi Wülbeck führt am Hemberg das Finale des RWE-Schulstaffellaufs durch.
Foto: IKZ

Iserlohn..  Wer diesen Standort für das Leichtathletik-Landesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ wählt, kann nicht viel falsch machen. Denn der Hemberg-Südhang bietet gute Rahmenbedingungen, und vor Ort garantieren Mitglieder des Kreis-Leichtathletikausschusses sowie engagierte Vereinsvertreter organisatorische Kompetenz. Und der FLVW-Schulsportbeauftragte Heiner Meyer aus Hemer, bei dem die Fäden zusammenlaufen, hat am Hemberg fast ein Heimspiel.

Wenn heute um 10 Uhr der erste Startschuss für die besten NRW-Schulen in den Wettkampfklassen II (Jahrgänge 1998/99) und III (2000-2003) fallen, ist eigentlich alles angerichtet für ein attraktives Sportfest. Doch von den insgesamt 36 qualifizierten Schulen haben sechs abgesagt, und es fehlt die heimische Präsenz. Am dichtesten dran waren die Mädchen des Hemeraner Woeste-Gymnasiums, denen in der Wettkampfklasse III/1 (Realschulen und Gymnasien) nur 25 Punkte fehlten, um sich unter die besten Sechs zu schieben, die im Finale dabei sind. Sehr dünn besetzt war in den Vorrunden der Wettkampf III/2 (Hauptschulen). „Hier wird man um eine neue Aufteilung nicht herumkommen, weil es immer weniger Hauptschulen gibt“, sagte Meyer.

Wie in den vergangenen Jahren wird in das Landesfinale, dessen Sieger sich für den großen Endkampf in Berlin qualifizieren, auch das Finale des RWE-Schulstaffellaufs eingebettet. Gegen 15.45 Uhr soll der erste Start erfolgen. Hier fehlen heimische Staffeln, was auch daran liegt, dass in diesem Jahr vor Ort keine Vorrunde angeboten wurde. Anstelle von Hemer wählten die Veranstalter Sundern als Austragungsort - mit bescheidener Resonanz. „Das darf man im nächsten Jahr ruhig wieder ändern“, meinte Meyer und verwies auf gut besuchte Veranstaltungen im Felsenmeerstadion.