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Leichtathletik

Kreis als Vorreiter in der „Kinderleichtathletik“

07.11.2012 | 17:06 Uhr
Kreis als Vorreiter in der „Kinderleichtathletik“
Neue Wettkampfformen gibt es für die jüngsten Leichtathleten.Foto: KARTHAUS, Dirk

Iserlohn. Die abgelaufene Saison war für das neue Wettkampfsystem „Kinderleichtathletik“ ein Testfall. Für die Altersstufen von der U12 abwärts sollte es angeboten werden, doch in Westfalen wurden ganze fünf Wettkämpfe in der neuen Form organisiert - zwei davon im Leichtathletikkreis Iserlohn.

„In Schwerte und Menden haben wir diese Sportfeste durchgeführt, die mit sechzig und neunzig Teilnehmern gut besucht waren. Und die Aktiven hatten richtig Spaß“, berichtete Jugendwartin Gabriele Haschke. Das neue System sieht die Abkehr von den traditionellen Einzelwettbewerben wie 50-m-Sprint, Hochsprung oder Schlagballwurf hin zu Mannschaftswettkämpfen vor. Im Programm sind dann etwa Hindernis-Pendelstaffel, Schlag- und Drehwurf oder ein Hoch-Weitsprung auf die Hochsprungmatte.

Einig ist man sich, dass 2013 für die Altersstufe U8 ausschließlich die neue Form angeboten wird. In der U10 (früher D-Schüler) wird es dann letztmals beide Möglichkeiten geben, ehe hier 2014 ebenfalls die Konzentration auf den Mannschaftswettbewerb erfolgt. Für Christina Geiseler, Vorsitzende des Kreis-Leichtathletik-Ausschusses, beginnen die Probleme ab der U12. „Da haben sich die Aktiven schon sehr an die traditionellen Disziplinen gewöhnt, so dass es Vorbehalte gibt.“

Bei allen jüngeren Aktiven hält sie den Schwenk hin zur modernen Kinderleichtathletik aber für absolut richtig. Beim Wettkampf in Menden war u. a. auch die Ihmerter Schule mit einer Mannschaft vertreten. „Das sollte die Ausrichter ermutigen, verstärkt auch in Schulen für diesen Wettkampf zu werben“, empfahl Geiseler.

Willy Schweer



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