Kraftakt in letzter Viertelstunde

Die HTV-A-Jugend landete einen eminent wichtigen Sieg gegen Ahlen.
Die HTV-A-Jugend landete einen eminent wichtigen Sieg gegen Ahlen.
Foto: IKZ

Hemer..  Dank einer Energieleistung in der Schlussviertelstunde und einem überragenden Abwehrblock konnten die stark ersatzgeschwächten Schützlinge von Martin Denso die zweite Niederlage gegen Schlusslicht Ahlen verhindern und den zweiten Heimsieg einfahren. Der wichtige sechste Platz ist damit für den Hemeraner Nachwuchs weiter in Reichweite.


Handball, A-Jugend-Bundesliga: HTV Sundwig/Westig - HSG/JLZ Ahlen 25:23 (13:12). Die 33:36-Hinspielniederlage, zugleich der einzige Sieg für das Schlusslicht, hatten die Hausherren natürlich noch bestens in „negativer“ Erinnerung. Trotz der bekannten personellen Notlage (Basler, Feldmann und Schlottke fielen verletzt aus) stand eine erneute Niederlage nicht auf der Agenda.

Nach zehn Minuten lagen die Gastgeber aber erst einmal mit 3:6 in Rückstand, doch dann wurde der Hebel wieder umgelegt. Dreimal Gran, sowie zweimal Jünger und Springer (mit einem Tempogegenstoß) brachten den HTV mit 9:8 wieder in Front. Ein unglücklicher Schlag auf den Solarplexus bei Gästespieler Mateina führte zu einer viertelstündigen Unterbrechung. Der Ahlener musste ins Krankenhaus gebracht werden, aber Mitte des zweiten Durchgangs konnte Entwarnung gegeben werden. Bis zur Pause blieb die Partie weiter eng. Der letztlich doch einsatzfähige Hecker markierte den 13:12-Pausenstand.

Im zweiten Durchgang erwischte das Team von Uwe Bekston erneut den besseren Start. Der HTV schloss einige Angriffe überhastet ab. Über 13:15, 17:18 und 18:21 drohte 15 Minuten vor dem Ende erneut eine böse Überraschung. Aber das Blatt sollte sich noch zum Guten wenden für den HTV: Die Deckung packte insbesondere gegen den zuvor so treffsicheren Seifert (7/2) zu, der sein Pulver offenbar verschossen hatte. Keeper Schmidt zeigte einige Glanzparaden. Darüber hinaus dezimierten sich die Ahlener durch insgesamt sechs Zeitstrafen (nur zwei für den HTV) zusätzlich. In dieser Phase gelangen den Hausherren sechs Treffer in Serie. Nach Fischers Zeitstrafe und zwei HTV-Überzahltreffern stand es 24:21. Nach einer weiteren Zwei-Minuten-Strafe gegen Vogler (57:04) wurde die Zeit locker heruntergespielt.