Kontinuität im Team und neue Akzente im Trainingsprogramm

Am 14. März startet Skaterhockey-Bundesligist IH Samurai Iserlohn in die neue Saison.
Am 14. März startet Skaterhockey-Bundesligist IH Samurai Iserlohn in die neue Saison.
Foto: IKZ

Iserlohn..  Konsequenter kann personelle Kontinuität nicht ausfallen. Skaterhockey-Bundesligist IH Samurai Iserlohn, DM-Halbfinalist 2014, startet mit unverändertem Aufgebot in die am 14. März beginnende neue Serie. Spielertrainer Carsten Plate hat zwar prinzipiell gegen frischen Wind nichts einzuwenden, sieht aber in der Weiterentwicklung des Aufgebots den besseren Ansatz. „In der Region finden sich aber auch nicht viele Spieler, die uns weiterhelfen könnten“.

Eine Veränderung gibt es allerdings beim Ex-Meister aus der Heidehalle. Marcel Brozé ist künftig als sportlicher Leiter und Co-Trainer in der Verantwortung, wobei Plate von einer klaren Hierarchie nichts wissen will. „Ich sehe uns als absolut gleichberechtigt. Wir stimmen die Trainingsinhalte ab und bewegen uns auf einer Wellenlänge. Ich bin sehr froh über diese Lösung“.

Das neue Gespann an der Samurai-Bande hat in der seit der ersten Januar-Woche laufenden Vorbereitung neben der Schaffung konditioneller Grundlagen konkrete Schwerpunkte auf die Agenda gesetzt. Plate nennt die Verbesserung des Überzahlspiels und mehr defensive Stabilität. „Und ich bin mit Marcel einig, dass wir an der Disziplin arbeiten müssen“. Der Spielertrainer wird sich in diesem Jahr ganz auf Skaterhockey konzentrieren. Nach seinem Abschied beim Herner EV ist auf absehbare Zeit kein neues Eishockey-Engagement geplant.

Dafür steht „Weiterbildung“ auf dem Programm. Zusammen mit Brozé absolviert er einen Skaterhockey-Trainerlehrgang, der aktuell aber auch Probleme beschert. „Wir sind an drei Wochenenden in Duisburg, so dass es dann keinen Sinn hat, Testspiele anzusetzen“. Die Praxis unter Wettkampfbedingungen wird in der Vorbereitung also etwas zu kurz kommen, doch ein Termin steht. Am 28. Februar wollen die Samurai das Turnier um den Sauerland-Cup ausrichten. Sie selbst stellen zwei Mannschaften und haben zudem die Highlander Lüdenscheid (ab Anfang März auch in der Heidehalle beheimatet), die Sauerland Steelbulls und die Mendener Mambas eingeladen. Ein sechster Teilnehmer wird noch gesucht.

Das Turnier dürfte Aufschluss darüber geben, in welcher Form die Samurai am 14.März bei den Düsseldorf Rams ihre Saisonpremiere bestreiten können. Dass sie einen Platz im Vorderfeld anpeilen, versteht sich von selbst, auch wenn Carsten Plate die letztjährigen Finalisten Augsburg und Köln als Topfavoriten nennt. Neben der nationalen Meisterschaftsrunde wollen die Iserlohner gern auch international aktiv werden. Es scheint sich die Nachrückerchance für den Europapokal über Pfingsten in der Schweiz anzubahnen. Eine Unterkunft hat man sich vorsichtshalber schon einmal reserviert.