Kölner Leichtathletik-Festspiele am Hemberg

Fühlten sich am Hemberg
Fühlten sich am Hemberg
Foto: IKZ

Iserlohn..  Ein durchaus positives Fazit zogen die Verantwortlichen des LAZ Iserlohn nach den Kreis-Mehrkampfmeisterschaften. Im Iserlohner Hembergstadion nahmen bei zumindest am Sonntag nahezu idealen Bedingungen rund 120 Aktive in den verschiedenen Altersklassen Drei-, Vier-, Sieben-, Neun- und Zehnkämpfe in Angriff.

Damit registrierten die Veranstalter sogar eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr, wobei dies aber nicht einer größeren Resonanz bei den heimischen Aktiven zu verdanken war, sondern der Teilnahme auswärtiger Athleten. „Neben Grün-Weiß Werl war auch eine starke Truppe der Deutschen Sporthochschule Köln am Start“, zog Gabi Haschke, die zusammen mit Klaus Fingerhut die Wettkampfleitung inne hatte, Bilanz.

Vor allem die Kölner Männer und U18-Jugendlichen belebten die Veranstaltung quantitativ und qualitativ. So kam U18-Sieger Sascha Bajohr im Zehnkampf auf ausgezeichnete 6439 Punkte und scheiterte u. a. nur hauchdünn im Hochsprung an der 2,00 m-Marke. Zusammen mit seinen Teamkameraden erreichte das LT DSHS Köln zudem souverän das eigentliche Ziel, die Qualifikation für die Deutschen Jugend-Mehrkampfmeisterschaften in Lage. Mit 17 441 Punkten lag man am Ende deutlich über der geforderten Norm von 16 200 Punkten. „Der Kölner Trainer kam nach Abschluss der Wettbewerbe und hat sich ausdrücklich für das große Engagement von Helfern und Kampfrichtern sowie die angenehme Wettkampfatmosphäre bedankt“, freute sich Gabi Haschke, die aber auch aus heimischer Sicht durchaus Erfreuliches konnte. So seien vor allem in den jüngeren Altersklassen durchaus große Teilnehmerfelder zu verzeichnen gewesen – in der Altersklasse WJ U14 sogar mehr als 30 – und fast alle Kreisvereine seien mit mehr oder weniger großen Aufgeboten am Start gewesen, so Haschke.

„In einigen Altersklassen konnten wir erfreulicherweise sogar mal wieder Mannschaftswertungen durchführen“, bilanzierte Gabi Haschke, die lediglich einmal mehr eine ziemliche Flaute in den Klassen U18 aufwärts zu verzeichnen hatte – wären da nicht die Farbtupfer aus der Domstadt gewesen.