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Klare Hennener Dominanz im Lokalderby

12.11.2012 | 17:18 Uhr
Klare Hennener Dominanz im Lokalderby
Das Lokalderby war eine klare Angelegenheit für den SC Hennen.Foto: Michael May

Iserlohn. Im Mittelpunkt des siebten Spieltages der Volleyball-Damen-Verbandsliga stand das Lokalderby in Hennen, das die Gastgeberinnen gegen Iserlohn klar gewannen. Chancenlos war der Letmather TV gegen Tabellenführer Essen.

SC Hennen - Iserlohn Panthers 3:0 (25:22; 25:22; 25:21). Im Derby gelang den Hennenerinnen der erste Heimsieg der Saison, und Trainer Christoph Schulte zeigte sich rundherum zufrieden. „Unser Zuspiel war variabel, wir haben druckvoll angegriffen, und der Block stand gut. Es hat diesmal alles gepasst.“ Im ersten Satz zogen die Gastgeberinnen mit 6:1 in Front, doch sie leisteten sich in der Folgezeit eine Schwächephase. Iserlohn kam bis zum 21:20 heran, ehe sich die SC-Damen wieder fingen. „Wir waren ziemlich wackelig in der Annahme und haben wenig Durchschlagskraft im Angriff gezeigt“, meinte Iserlohns Trainer Denny Koard, der von einem „gebrauchten Tag“ sprach. Sehr ausgeglichen verlief der zweite Abschnitt, in dem die Panthers schon mit 8:5 vorn lagen.

Erstmals in dieser Saison drehte Hennen einen Satz nach deutlichem Rückstand, aber es blieb bis zum 16:16 eng. Dann unterliefen den Gästen sechs Aufschlagfehler, und am Ende zeigte Hennen auch die größere Nervenstärke. Im dritten Abschnitt hatte der SC lange Zeit alles im Griff und stand beim 20:12 vor dem Sieg. „Aber dann haben wir wieder etwas gewackelt“, begründete Schulte die aufkommende Spannung bis zum 22:20, während Koard von Ergebniskosmetik durch eine Aufschlagserie sprach. „Wir haben wirklich einen schlechten Tag erwischt“, resümierte der Iserlohner Trainer.

Letmather TV - TUSEM Essen 1:3 (15:25; 18:25; 25:12; 21:25). Essen hatte bis zu diesem Duell erst einen Satz abgegeben und war klarer Favorit. Im ersten Abschnitt erspielte sich der Spitzenreiter schnell einen Sieben-Punkte-Vorsprung. Beim Versuch, diesen wettzumachen, unterliefen Letmathe zu viele Eigenfehler. Im zweiten Durchgang startete der LTV unsicher und musste wieder einem deutlichen Rückstand hinterherlaufen. Aber die Einstellung stimmte. Es wurde um jeden Ball gekämpft, druckvoll aufgeschlagen und variabel angegriffen. Besonders Ute Busch setzte auf der Außenposition, im Rückraum und im Aufschlag Akzente. Doch der erneute Satzverlust war nicht zu verhindern.

Im dritten Abschnitt erspielte sich dann der LTV einen Vorsprung und setzte Essen unter Druck. Eine geringe Fehlerquote, gute Stimmung auf dem Feld und viel Unterstützung von außen brachten Letmathe zurück ins Spiel. Aber der Satzverlust spornte den Tabellenführer an, der sich im vierten Durchgang allerdings nicht mehr so deutlich absetzen konnte wie zu Beginn.

Zufrieden mit ihrer Leistung sehen die LTV-Damen nun dem Derby gegen die Iserlohn Panthers am 24. November entgegen.

Willy Schweer



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