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Kangaroos präsentieren Matthias Grothe und Drei-Jahres-Plan

25.03.2010 | 18:31 Uhr
Kangaroos präsentieren Matthias Grothe und Drei-Jahres-Plan

Iserlohn. Wenn das, was lange währt, endlich gut wird, dann stehen den Regionalliga-Basketballern von NOMA Iserlohn „goldene Jahre” ins Haus. Nach langwierigen Bemühungen hat Matthias Grothe seine Zusage gegeben, den Trainerposten in den nächsten drei Jahren zu übernehmen.

Auf einer Pressekonferenz stellten Manager Michael Dahmen und Norbert Masztalerz, Geschäftsführer des Hauptsponsors und Namengebers NOMA, den 31-jährigen Iserlohner, der bis Saisonende noch als Spieler beim Erstligisten Phoenix Hagen aktiv ist, als neuen Trainer vor - für Matthias Grothe kein Neuland, hat der Familienvater doch angesichts der ausklingenden aktiven Karriere längst umgesattelt. Der Inhaber der Trainer-B-Lizenz betreut nicht nur die Iserlohner Oberliga-Damen, sondern bei Phoenix Hagen auch U16-Bundesligamannschaft sowie das Projekt „Phoenix@school” und ist dort als Jugendkoordinator aktiv.

Die Übernahme der Iserlohner Regionalliga-Mannschaft stellt für das Eigengewächs der Kangaroos aber eine besondere Herausforderung dar. So erhält Grothe in der Waldstadt einen Drei-Jahres-Vertrag, der genutzt werden soll, um die gerade begonnene Aufbauarbeit zum Erfolg zu führen. Der neue Coach legte ein Konzept vor, an dessen Ende die Pro-B-Teilnahme stehen soll - und zwar mit eigenen Talenten und nicht durch kurzfristigen hohen Kapitaleinsatz. Demnach wird es in Iserlohn künftig ein einheitliches Spielkonzept für alle Mannschaften geben. Zudem kümmert sich Grothe um die Traineraus- und -weiterbildung bei NOMA Iserlohn.

Aber auch national steht Grothe hoch im Kurs. Nach einem Angebot von Dirk Bauermann wird er im Sommer die U20-Nationalmannschaft bei der EM in Kroatien als Co-Trainer mitbetreuen.

„Es ist sehr gut, dass mir für die Umsetzung des neuen Konzeptes Zeit gegeben wird”, betont Matthias Grothe, und Manager Dahmen legt nach: „Das wird ein kontinuierlicher Aufbau mit aller Macht und allem Engagement.” Hierbei spielt auch Phoenix Hagen eine Rolle, das längst den Märkischen Kreis entdeckt hat. Grothe fungiert als Bindeglied, schließt aber aus, dass Doppellizenz-Spieler des Erstligisten, wie z.B. bei der BG Hagen, in Iserlohn eingesetzt werden. Vielmehr will man eine Kooperation auf Augenhöhe, und das bedeutet, dass für Perspektivspieler sehr wohl Platz in Iserlohn ist.

Grundsätzlich stehen aber erst einmal die eigene Talente ganz vorne. „Damit identifizieren sich die Fans. Damit können wir unser Publikum erweitern”, sagen Dahmen und Grothe unisono. Sportlich, wirtschaftlich und im Umfeld will man gemäß des neuen Konzeptes so aufrüsten, dass der Verein im Aufstiegsfall nicht als „graue Maus” in der zweiten Liga ein Dasein fristet.

Bis Ende April will Matthias Grothe den Kader der deutschen Spieler komplett haben. „Ich werde mit allen Spielern sprechen, stehe aber auch mit anderen Akteuren in Kontakt”, sagt er. Denkbar wäre sogar, wenn er die Mannschaft als stark genug erachtet, zunächst nur einen Ausländer zu verpflichten. Mit dem individuellen Training wird Ende April begonnen. Die jungen Akteure sollen optimal gefördert werden.

Große Vorfreude, das macht Norbert Masztalerz deutlich, verbreitet auch die neue Halle. Er, der bei den Kangaroos bereits ins vierte Jahr geht, zeigt sich vom Konzept begeistert: „Mit Grothe haben wir eine Leitfigur für die Jugend geholt.”

Markus Wassmuth

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Kommentare
25.03.2010
22:53
Kangaroos präsentieren Matthias Grothe und Drei-Jahres-Plan
von maupi | #1

das find ich eine gelungene entscheidung und hoffe daß er auch die drei jahre zeit bekommt.....
ich denke er wird genug kontakte haben um einen entsprechenden kader zusammen zu stellen

schon erstaunlich wie die zeit vergeht... ich seh ihn noch vor mir wie er bei der b-jugendmeisterschaft aktiv mitgespielt hat

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