Kangaroos nach der Pause nicht wach genug

Die NOMA-Basketballer verloren in Speyer.
Die NOMA-Basketballer verloren in Speyer.
Foto: IKZ

Speyer..  Wie schon in der Vorwoche mussten die NOMA-Basketballer eine Niederlage hinnehmen. Beim Favoritenschreck Speyer hatten die Iserlohner durchaus Siegchancen, doch eine Schwächephase nach der Pause entschied die Partie.


Basketball, 2. Bundesliga Pro B Süd: BIS Baskets Speyer - NOMA Iserlohn 68:61 (11:16/31:36/48:46). Auch nach der zweiten vermeidbaren Niederlage nacheinander sind die NOMA-Basketballer trotzdem guter Dinge, vor den Play-offs zurück in die Spur zu finden. „Es ist in einer Entwicklung völlig normal, dass es auch mal Rückschläge gibt. Für unsere junge Mannschaft ist die ProB Neuland, da können auch zwei Niederlagen in Folge zustande kommen“, hat Trainer Matthias Grothe Verständnis für seine Mannschaft. Ferner möchte der Coach auch von keiner Krise sprechen, sondern vielmehr von einem Loch, aus dem es sich herauszuarbeiten gilt. „Die Einstellung hat gestimmt, aber wir waren im Kopf nicht frei genug.“ So erklärt sich der Übungsleiter die schwache Wurfquote von nur 33 Prozent.

Dabei gelang den Sauerländern einen perfekter Start. So führten die Gäste nach wenigen Minuten mit 12:2 (6.). Die Gastgeber reagierten und stellten auf eine Zonenverteidigung um, die den Iserlohnern Pro­bleme bereitete. Es waren vor allem die US-Amerikaner Marcus Smallwood und Daryl Woodmore, die wichtige Akzente setzten und so die Gastgeber wieder heranführten. Anfang des zweiten Viertels gingen die Baskets durch Woodmore erstmals in Führung (12.). In dieser Phase hatten die Iserlohner aber die richtigen Antworten parat und trafen durch Schwarz, Rostek und Jackman aus der Distanz, so dass zur Pause immer noch die Fünf-Punkte-Führung Bestand hatte.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Gäste dann jedoch zu passiv, was Speyer direkt ausnutzte. Unter der Führung von Smallwood, der zwei Dreier einstreute, legten die Baskets binnen drei Minuten eine 11:0-Serie hin. Davon konnten sich die Iserlohner noch erholen, Reuter und Jackman brachten die Kangaroos zurück ins Spiel, kurz vor Ende des Viertels warf Kapitän Schwarz die Seinen per Dreier zum 46:44 wieder in Führung (38.). Doch auch den Start in das Abschlussviertel verschliefen die Gäste, Woodmore traf zwei Mal aus der Distanz, und schon lag Iserlohn 46:56 zurück (33.). Zwar verkürzten die Gäste durch Kavanaugh und Reuter nochmals, aber näher als auf fünf Punkte kamen sie nicht mehr heran. Jetzt gilt es bei den Iserlohnern, sich wieder auf die eigenen Stärken zu besinnen und den Kopf frei zu kriegen. Das soll schon am nächsten Samstag beim Heimspiel gegen die starken Hanauer gelingen.