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Rollhockey

„Jeder weiß, was die Stunde geschlagen hat“

18.05.2012 | 18:00 Uhr
„Jeder weiß, was die Stunde geschlagen hat“
Jorge Fonseca und Co. hoffen im Play-off-Halbfinale auf einen Heimsieg gegen Darmstadt.

Iserlohn. Auf dem Weg ins Bundesliga-Play-off-Finale wartet auf Rollhockey-Bundesligist ERG Iserlohn in der Vorschlussrunde eine hohe Hürde. Denn der Vorrundensechste RSC Darmstadt warf im Viertelfinale überraschend den Dritten Herringen in zwei Spielen aus dem Wettbewerb. Das ist Warnung genug.

„Jeder muss wissen, was die Stunde geschlagen hat“, so ERGI-Coach Marc Berenbeck vor dem ersten Duell gegen die Hessen. Das findet an diesem Samstag (15.30 Uhr) in der neuen Hemberghalle statt, weil das Heimrecht am 2. Juni wegen einer Belegung der Sportstätte getauscht werden musste. „Das ist aber kein Problem“, so Berenbeck. „Denn gewinnen müssen wir sowieso.“

Wie das geht, hat sein Team in der Hauptrunde mit zwei Erfolgen gezeigt. Aber Play-offs verlaufen anders. Das hat auch der glückliche Heimsieg am zweiten Spieltag gegen Düsseldorf gezeigt. „Wir müssen uns steigern, dessen sind wir uns bewusst“, so Berenbeck. „Aber wir sind gut vorbereitet.“ Er bewertet das maue 6:5 gegen Düsseldorf als „reine Kopfsache“. Und weiter: „Wir sind die Fehler durchgegangen, wir haben im Training viel gespielt und an der Abstimmung im Defensivverhalten gearbeitet.“ Bis auf Till Fischer (Schule) stehen alle Spieler zur Verfügung.

Interessant dürfte das Duell der Stürmer Sergio Pereira (38 Treffer) und Jorge Fonseca (27) auf Iserlohner Seite gegen die Darmstädter Pedro Fragoso (29) und Max Hack (25) sein. Das zweite Play-off-Halbfinale bestreiten IGR Remscheid und RSC Cronenberg.

Michael Topp



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