Jan Deitenbach blieb das Pech treu

In Großenhain entwickelte Jan Deitenbach wenig Fortune.
In Großenhain entwickelte Jan Deitenbach wenig Fortune.
Foto: IKZ

Iserlohn..  Beim dritten Lauf zur Internationalen Deutschen SuperMoto Meisterschaft in Großenhain blieb Jan Deitenbach das Pech treu. Nach dreiwöchiger Trainingspause wegen einer Verletzung fehlte ihm bei den Rennen etwas die Kraft, und ein Plattfuß in der Qualifikation sorgte schon vorab für keine optimale Ausgangsposition. So verpasste er letztlich mit Rang zwölf in beiden Läufen die angestrebten Top-Ten.

Bei regnerischem Wetter entwickelte sich der Trainingstag zunächst vielversprechend mit Platz acht. Doch ausgerechnet als es zur Qualifikation ging, war der Vorderradreifen platt. So konnte er erst mit großer Verzögerung loslegen. „Wir haben nur einen Satz Regenräder, also mussten erst einmal Reifen und Schlauch gewechselt werden.“ Nach der Wartezeit war der Iserlohner verkrampft und musste sich mit Platz zwölf in der Startaufstellung begnügen.

Am Renntag war es komplett trocken und damit herrschten ganz andere Bedingungen. Im Warm-Up funktionierte das Motorrad nicht nach Wunsch, so wurde für Lauf eins das Fahrwerk umgestellt. Der Start zum ersten Durchgang war nicht perfekt, aber immerhin hielt Deitenbach Platz zwölf. In einer Vierergruppe kämpfte der Suzuki-Pilot das ganze Rennen, konnte jedoch nicht überholen und verpasste die Top-Ten am Ende um knapp zwei Sekunden.

Im zweiten Durchgang passte der Start und Deitenbach war zügig auf Platz sieben. Doch ab Mitte des Rennens wurden die Zeiten langsamer und andere Piloten zogen vorbei. Am Ende stand erneut Platz zwölf auf der Liste. „Wir hatten das Fahrwerk noch einmal verändert, weil ich in Lauf eins nicht angreifen konnte. Aber das war ein Schritt in die falsche Richtung. Und dann habe ich Unterarmkrämpfe bekommen und konnte zum Schluss kaum noch den Lenker halten“, so der enttäuschter Iserlohner.

Dafür gelang seinem Iserlohner Teamkollegen Alex Breuker endlich sein erster Podestrang. In der Amateur-Trophy brauste Alex mit seiner Johannes-Bikes Suzuki gleich in beiden Rennen auf Platz zwei. Till Goldenstein schaffte nach kämpferischem Rennen der Pokalklasse noch Rang vier und schob sich in der Meisterschaft auf Platz drei.

Am Wochenende folgt Jan Deitenbach einer Einladung zu den „Belgien Masters“, bevor eine Woche später der nächste SuperMoto IDM-Lauf auf dem Harz-Ring ansteht.

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