Iserlohner Nachwuchs-Leichtathleten mussten bei DM früh die Segel streichen
11.08.2009 | 17:28 Uhr 2009-08-11T17:28:00+0200Iserlohn/Rhede. Drei Iserlohner Nachwuchs-Leichtathleten reisten zur Jugend-DM in Rhede, um sich mit der nationalen Konkurrenz zu messen. Allen guten Vorsätzen zum Trotz musste das Trio bereits früh die Segel streichen.
Besonders enttäuscht war der A-Jugendliche Alexander Glowa (ASV Iserlohn), der sich auf seiner Paradestrecke über 1 500 m als 14. der Meldeliste gute Chancen auf den Endlauf ausgerechnet hatte. Um sich voll und ganz auf diesen Wettbewerb zu konzentrieren, verzichtete er auf den Start über 800 m, für die er sich auch qualifiziert hatte.
Lange Zeit sah es für den Iserlohner sogar gut aus, doch in dem kampfbetonten Rennen mit vielen Schubsereien musste er letztlich seiner ungünstigen Ausgangsposition auf Bahn zwei Tribut zollen. Die Außenbahn hatte viel Kraft gekostet, die ihm im Endspurt fehlte, so dass er das Ziel erst als Achter in 4:00,53 Minuten erreichte und den Finaleinzug um gut 1,3 Sekunden verpasste.
Ebenfalls über 1 500 m ging ASVerin Linda Wrede an den Start, die schon mit der Qualifikation ihre erste B-Jugend-Saison krönte. In Rhede blieb sie jedoch hinter ihrer Bestzeit bei den „Westfälischen” in Dortmund (4:51,08 Min.) zurück und beendete als Vorlauf-Elfte in 5:04,12 Min. ihren DM-Auftritt.
Die Farben des TuS Iserlohn vertrat B-Jugend-Sprinter Florian Drossart, der über 100 m und 200 m die Norm erfüllt hatte. Beim Abschlusstraining zeigte sich der Iserlohner noch selbstbewusst und peilte das Erreichen der Zwischenläufe an. Bei starkem Gegenwind über 100 m (+1,2 m) blieb die Uhr nach 11,36 Sek. stehen, und es fehlten ihm lediglich zwei hundertstel Sekunden zum Einzug in die nächste Runde. Über 200 m schied Drossart in 23,18 Sek. als Vorlaufvierter deutlich geschlagen aus.
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