Iserlohner Beton hielt 79 Minuten

Der FC Iserlohn machte gegen den VfL Bochum die Räume eng. Die Gäste erlaubten dem FCI nicht viel mehr Platz.
Der FC Iserlohn machte gegen den VfL Bochum die Räume eng. Die Gäste erlaubten dem FCI nicht viel mehr Platz.
Foto: IKZ

Fußball, A-Junioren-Westfalenpokal: FC Iserlohn - VfL Bochum U19 0:3 (0:0). In einem umkämpften Spiel mussten sich die Iserlohner dem A-Junioren-Bundesligisten unglücklich geschlagen geben. „Bis zur 79. Minute waren beide Teams gleichauf, aber es war klar, dass die Qualität der Bochumer den Unterschied ausmachen kann und dass sie dann auch ihre Chancen nutzen“, resümierte Iserlohns Trainer Alexander Thiele.

Bei teils starkem Regen begannen die Gäste druckvoll und hatten ihre erste Chance bereits in der ersten Minute, die größte Chance aber erst nach 26 Minuten durch einen Kopfball an die Latte. Der FC Iserlohn agierte bei gegnerischem Ballbesitz mit einer Fünferkette in der Abwehr und machte so die Räume eng. Viel Platz gestattete aber auch der VfL dem FCI nicht. Marcel Koschinsky versuchte es deshalb aus der Distanz, der Ball segelte allerdings deutlich über das Bochumer Tor (24.).

Bis zur 79. Minute dauerte dieses Geduldsspiel. Dann traf Enes Küc nach einer Flanke per Direktabnahme. Nur eine Minute später erhöhte Küc auf 2:0, diesmal nach schöner Einzelleistung, aber mit Glück im Abschluss, sein Schuss wurde noch abgefälscht. Der per Lupfer bediente Sandro Plechaty traf zum 3:0-Endstand (88.). Die gezeigte Leistung stimmt FCI-Trainer Alex Thiel allerdings positiv, auch für den Ligaalltag.

FCI: Franke, Saygin, Balci, Schwan, Gülbeyaz, Boatey (82. Demiray), Schulte (58. Ljatifi), Koschinsky, Hartnig (89. Lika), Müsse, Lieder.