Iserlohn Roosters werden von den Düsseldorfer Defensivkünstlern gefordert
08.01.2010 | 16:35 Uhr 2010-01-08T16:35:00+0100
Iserlohn. Diese Aufgabe dürfte für die Roosters sicherlich eine der einfachsten werden. Denn wenn sie heute bei der DEG antreten, geschieht dies praktisch ohne Druck, weil die Sauerländer als krasser Außenseiter in die Landeshauptstadt fahren.
Das ergibt sich zum einen beim Blick auf die Tabelle. Denn die Düsseldorfer sind der „Kronprinz” des weit enteilten Meisters und Tabellenführers Berlin. Diese Rolle haben sie einer Serie von acht Siegen aus den letzten zehn Spielen zu verdanken. Jene Bilanz ist vor allem das Resultat einer bärenstarken Defensive mit gerade einmal 82 Gegentoren - Ligabestwert! Zuletzt überzeugten sie mit einem 7:1 im Verfolgerduell bei den Hannover Scorpions. „Da kann einem ja angst und bange werden. Die sind unheimlich abgeklärt”, zollt IEC-Coach Ulrich Liebsch den Metro Stars nicht erst seit Dienstag großen Respekt, um daraus aber auch abzuleiten: „Wir haben nichts zu verlieren. Und vielleicht gelingt uns ja gerde deswegen eine Überraschung.”
Außenseiter sind die Roosters
Außenseiter sind die Roosters, die diesmal wieder von Beginn an Sebastian Stefaniszin im Tor aufbieten, aber auch aufgrund ihrer personellen Situation. Denn während die konterstarken Rheinländer, die nahezu konsequent mit nur drei Blöcken agieren, in Bestbesetzung antreten, stehen hinter Sebastian Jones (Magen-Darm-Erkrankung) und Steven Rupprich, der sich gestern im Training verletzte, Fragezeichen. Zudem fällt Verteidiger Jon Insana nach seinen Bänderrissen in der Schulter lange aus. Seinen Platz wird Stürmer Jimmy Roy bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause einnehmen. „Er kann uns in dieser Situation am besten helfen. Und er hat den Willen gezeigt, auch einzuspringen.”
Ungeachtet dessen läuft die Suche nach einem Insana-Ersatz auf Hochtouren. Und es wird möglicherweise noch in dieser Woche Vollzug gemeldet. Denn die Verhandlungen mit einem Kandidaten, der schon vor der Saison auf der Wunschliste stand, sind weit vorangeschritten. Details wollten die Roosters nicht verraten. Dass der „Neue” am Wochenende aufläuft, ist aber unwahrscheinlich.
Auch die sonntägliche Heimaufgabe hat es in sich. Denn die Grizzly Adams Wolfsburg, mit sieben Punkten Vorsprung auf den IEC auf Platz sechs, gehören ebenfalls zu den Top-Teams und beeindruckten schon beim 4:1 am Seilersee. Aber das ist für Liebsch kein Grund, sich zu verstecken. „Natürlich hat Wolfsburg überragend in Iserlohn gespielt. Aber wir wollen unbedingt gewinnen.”
22:43
@ ispi...
Man sollte doch meinen, dass die Redakteure des IKZ ihre Artikel dem Datum anpassen.
21:46
@ von Tom1234:
Bevor man sinnlose Kommentare schreibt, sollte man vorher das Gehirn einschalten!
Du liest heute schon den Bericht von morgen.....
Noch mehr Erklärungen? Schlaf ruhig weiter :-))))
20:32
Hab ich was verpasst? Ist heute schon Freitag?