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Eishockey

Iserlohn Roosters spielen um den Wurmberg-Pokal

20.08.2009 | 17:39 Uhr
Iserlohn Roosters spielen um den Wurmberg-Pokal

Iserlohn. Ein traditionsreiches Eishockey-Turnier, dessen Spiele phasenweise sogar in Iserlohn ausgetragen wurden, feiert seine Renaissance: Der Wurmberg-Cup in Braunlage - mit den Iserlohn Roosters.

Von 1978 bis 1987 und 1991 wurde der Wettbewerb mit Teams aus ingesamt neun Nationen ausgerichtet. Den Auftakt bestreiten an diesem Freitag im ersten Halbfinale die Roosters gegen den Hannoveraner Kultklub und Zweitliga-Neuling „Indians” (19 Uhr). Am Samstag (17 Uhr) ermitteln die DEL-Rivalen Düsseldorf und Kassel den zweiten Finalisten. Die beiden Verlierer stehen sich am Sonntag (11.30 Uhr) im kleinen Finale gegenüber, es folgt um 16 Uhr das Endspiel.

Für die Iserlohner ist das Abschneiden sekundär, wenngleich man so weit wie möglich kommen will. Aber die Vorbereitungsphase ist ganz auf die Saison ausgerichtet. Und angesprochen auf das Abschneiden in dieser Serie sagt Trainer Uli Liebsch, für den die Eisbären Berlin klarer Titelkandidat sind, unmissverständlich: „Iserlohn wird die Play-offs erreichen!”

In Braunlage soll das Team weitere Fortschritte machen. „Wir wollen sehen, wie weit wir sind. Die Rädchen müssen immer mehr ineinander greifen”, geht es Liebsch auch um Feinabstimmung. Außerdem ist das Überzahlspiel noch verbesserungswürdig.

Ein weiterer Aspekt dieses Trips soll die Förderung des Teamgeistes sein. Denn nachdem auf ein auswärtiges Trainingslager verzichtet wurde, dienen die drei Tage im Harz als kleiner Ersatz. Am Donnerstag trat der Tross die Reise nach Niedersachsen an, dort stehen am Freitag und Samstag zudem weitere Trainingseinheiten sowie der Besuch der Partie zwischen Düsseldorf und Kassel auf dem Programm.

Wieder an Bord sind Ryan Ready und Jimmy Roy, so dass nun auch die zweite Reihe mit Brian Swanson komplett ist. Aber es fehlen weiterhin Spieler: Christian Hommel ist nach seiner Matchstrafe gesperrt und außerdem verletzt. Er soll aber Sonntag spielen.

Bis Mitte nächster Woche wird Marty Wilford wegen einer Schulterverletzung ausfallen. Seinen Platz soll Sebastian Jones einnehmen. „Er muss in der Abwehr aushelfen”, denkt Liebsch perspektivisch, denn der gelernte Verteidiger bleibt eine Option für die Defensive, sollte es dort eng werden. Fraglich ist der Einsatz von Mads Christensen, der Leistenprobleme hat.

Roosters: Stefaniszin (Fr.), aus den Birken (So.) - Schneider, Langwieder; Insana, Danielsmeier; Ardelan, Jones - Wolf, Hancock, Hock; Ready, Swanson, Roy; D. Sparre, Christensen (?), K. Sparre; Kracht, Rupprich, Czernohous; Hommel (So.,?).

Michael Topp

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