Iserlohn Roosters müssen auf Transfermarkt aktiv werden
07.01.2010 | 11:34 Uhr 2010-01-07T11:34:00+0100
Iserlohn. Diese Niederlage beim zu jenem Zeitpunkt Vorletzten schmerzt. Sehr sogar. Denn sie war unnötig und führte dazu, dass sich die vor den Iserlohn Roosters platzierten Teams wieder etwas absetzen konnten und Verfolger Augsburg im Kampf um die Play-offs wieder auf Tuchfühlung herankam.
Und das 3:4 in Kassel schmerzte zudem, weil mit Jon Insana eine konstante Größe in der ohnehin nicht allzu tief aufgestellten Defensive ausfiel und wohl erst nach der Olympiapause Anfang März wieder an Bord ist. Er zog sich eine schwere Schulterverletzung zu, offenbar sind mehrere Bänder gerissen.
Allerdings hat sich die anfängliche Aufregung um das Foul von Philipp Schlager am US-Boy inzwischen etwas gelegt. Denn nach der Videoanalyse hat Trainer Ulrich Liebsch die Aktion als unglücklich eingestuft, nachdem er zunächst von einem brutalen Foul ausgegangen war. „Aber Schlager hätte sich auch nicht über eine große Strafe beschweren dürfen.”
„Wir müssen reagieren”
Insanas Verletzung hat beim Manager hektische Betriebsamkeit ausgelöst. „Wir müssen reagieren”, stellt Karsten Mende eine Neuverpflichtung in Aussicht. Dabei sucht er weltweit, erste Angebote flatterten bereits gestern ins Haus. „Die Drähte laufen heiß. Ich hoffe, dass wir nächste Woche soweit sind.”
Bis dahin gilt es, an diesem Freitag in Düsseldorf und am Sonntag gegen Wolfsburg aus eigenen Reihen die Insana-Lücke zu schließen. Eine Option: Sebastian Jones aus dem vierten Block und gelernter Verteidiger. Die wahrscheinlichere: Jimmy Roy. Der Stürmer ist nach seiner Leistenverletzung wieder genesen und verfügt über sporadische Erfahrungen als Abwehrspieler beim Powerplay. Sicher ist zudem, dass Sebastian Stefaniszin das Tor hüten wird. Das war schon vor dem Kassel-Spiel klar. Aber nach seiner Einwechslung nach dem ersten Drittel und der guten Leistung ohne Gegentor hat er diese Planungen auch untermauert. „Sebastian hat sehr gut gehalten”, lobt Liebsch den „Rückkehrer”.
Nachdem der Ärger über die Niederlage verraucht ist, die durch individuelle Fehler und möglicherweise eine etwas zu lockere Einstellung im ersten Drittel verursacht wurde, widmet sich Liebsch wieder dem Tagesgeschäft: „Ich hoffe nicht, dass wir uns davon zurückwerfen lassen. Aber die Moral stimmt. Wir müssen das Spiel zur Kenntnis nehmen, es nun jedoch abhaken und dürfen nicht zu negativ werden.”
13:34
@#2
was sollen diese deine Worte sagen??
Ahhh, ich weiß! Comedians haben immer recht! Egal, ob Mario Barth, Atze, oder sonst wer...
Danke für Deine Zustimmung!
16:17
die brauchen nicht aktiv werden. in 2-3 wochen hat sich das mit den preplayoffs eh erledigt.
12:06
@ #1 Dieter Nuhr
08:31
jetzt und urplötzlich muss man reagieren, anstatt vor der Saison mal einen tieferen Kader zu besetzen!
Nein, stattdessen kriegt ne Flachpfeife vom Never-Winning-DNL-Team ne Förderlizenz! Hätten se da einen gescheiteren Spieler gefördert, müsste man jetzt nich in Hektik ausbrechen!